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Zustimmung zur Erweiterung der Biogasanlage verschoben

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erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Börm | In der Gemeindevertretung Börm wurde erneut über einen Bebauungsplan zur Erweiterung der Biogasanlage "Querende" beraten. Im ersten Bauabschnitt können 40 Häuser mit Wärme versorgt werden. Eine Erweiterung der Anlage wurde in mehreren Sitzungen beraten.

Die Firma Regenerative Energien von Lanken GmbH & Co KG hat jetzt beantragt die bestehende Biogasanlage um 80 KW zu erweitern. Dafür benötigt sie das Einvernehmen der Gemeinde. Denn die bestehende privilegierte Anlage würde zu einem gewerblichen Projekt und damit könnte der Betreiber ohne weitere Zustimmung des Gemeinderats noch eine zusätzliche privilegierte Anlage erstellen. Wegen Befangenheit nahmen Bürgermeisterin Sigrid Cohrt und zwei Gemeinderatsmitglieder nicht an der Beratung teil.

In der Möglichkeit, eine zweite Biogasanlage zu erstellen, sah die Fraktion der "Aktiven Börmer Wählergemeinschaft" einen Nachteil für die Gemeinde. Hier geht es um die Größenordnung, die Lärmbelästigung und die Straßenverschmutzung. Auf Anfrage erklärte der Betreiber der Anlage, das die Erweiterung nur nötig sei, um die angeschlossenen Grundstücke im Winter ausreichend mit Wärme zu versorgen. Die Vertretung sieht in der Reduzierung der Leistung in den Sommermonaten und einer höheren Leistung im Winter, um den zusätzlichen Wärmebedarf zu erfüllen, eine mögliche Lösung, die sondiert werden muss und vertagte daher die Entscheidung.

Bürgermeisterin Cohrt berichtete, dass die Mergelkuhle gesäubert und gereinigt wird, um den Unterwasserbewuchs zu reduzieren. Im "Dörpstreff" werden die letzten Arbeiten abgeschlossen. Die Erneuerung der Saaldecke mit Isolierung und Lüftung ist fertig und kostet 51 000 Euro. Jetzt steht noch die Umstellung der Heizung auf Gasversorgung aus.

Der Meierwischendamm soll auf 945 Metern saniert werden, was der Gemeinderat billigte. "Diese Maßnahme ist notwendig", sagte Hans-Joachim Schoof. Das Angebot liege bei knapp 51 000 Euro, wovon die Gemeinde etwa 30 000 Euro selbst zu tragen hat. Abhängig sei man von der Bereitstellung der Mittel durch den Schwarzdeckenunterhaltungsverband. Es könnte zunächst auch ein Teilabschnitt hergestellt werden.

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