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Jubilare geeehrt : Zusammen 325-mal Blut gespendet: Das ist drei Ehrennadeln wert

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rekordverdächtig: Hans-Jürgen Holling wurde 125-mal zur Ader gelassen. Der 66-Jährige ist inzwischen „Reisender“ in Sachen Blutspende. Nebenbei kann man etwas für die Gesundheit tun.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 19:15 Uhr

Gleich drei Jubilare wurden am Montagabend anlässlich des jüngsten Blutspendetermins des Büdelsdorfer Ortsvereins im Deutschen Roten Kreuz im Bürgerzentrum geehrt. Die Blutspenderehrennadel in Gold erhielten Christa Martens, Jens Bahns und Hans-Jürgen Holling ausgehändigt.

Die 67-jährige Christa Martens kann sich noch gut an ihre ersten Spendentermine erinnern. „Mit 30 Jahren habe ich angefangen, das war damals noch in der Emil-Nolde-Schule.“ Und weil Blut immer gebraucht werde, habe sie seitdem regelmäßig weitergemacht, erklärte die Büdelsdorferin, die inzwischen auf runde 100 Blutspenden gekommen ist. Zudem tue der regelmäßige Aderlass ihrer Gesundheit gut. „Für mich muss das sein. Der Körper hat sich daran gewöhnt.“

Der Jevenstedter Hans-Jürgen Holling ist inzwischen längst ein „Reisender“ in Sachen Blutspenden geworden. Wenn der angesetzte Termin in seinem Heimatort einmal nicht in seine Planung passt, sucht er sich die nächste Möglichkeit in einem Ort der Umgebung aus. „Fockbek, Rendsburg, Nübbel, Schülp und Hohenwestedt, da war ich schon“, zählte er auf. Und natürlich in Büdelsdorf, wo der 66-Jährige jetzt für seine 125. Blutspende geehrt wurde.

Die Kollegen an seiner damaligen Arbeitsstätte, der Gemeindeverwaltung in Westerrönfeld, hatten Holling zu seiner ersten Spende 1970 mitgenommen. Und er ist dabei geblieben. „Damit kann ich etwas Gutes für die Allgemeinheit tun, und das mit relativ wenig Aufwand“, sagte der Jubilar.

Jens Bahns aus Büdelsdorf spendet seit mittlerweile 40 Jahren sein Blut, mit dem jüngsten Termin hat er die Jubiläumszahl 100 geschafft. weil er in jungen Jahren häufig auf Montage im Ausland war, hat er 19-mal auch in Ländern wie der Schweiz und Frankreich, bei den Nachbarn in Dänemark und in Schweden gespendet.

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