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60. Ehejubiläum : Zur Diamantenen Gäste aus Australien

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kennen gelernt haben sich Rosie und Heinrich Poppe bei einem Frühlingsball. Heute sind sie 60 Jahre verheiratet. Zur Diamantene Hochzeit sind sogar Gäste aus Australien angereist.

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erstellt am 10.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Rosie und Heinrich Poppe aus Todenbüttel feiern heute nach 60 Ehejahren ihre diamantene Hochzeit. Kennen gelernt haben sich die beiden 1951 beim Frühlingsball in der Todenbütteler Gastwirtschaft Mommsen. Die gebürtige Breslauerin Rosie Lepke wohnte zu der Zeit bei ihren Pflegeeltern in Maisborstel, und in demselben Dorf befand sich der landwirtschaftliche Betrieb, auf dem der gebürtige Embührener Heinrich Poppe angestellt war.

1953 wurde die Hochzeit in der Dreieinigkeitskirche gefeiert, dann zogen die Frischvermählten 1954 erstmal nach Bochum, wo Heinrich Poppe eine Stelle im Bergbau antrat. „Das war die schönste Zeit meines Lebens“, sagt der Jubilar über seine fünf Jahre in der Zeche „Karolinenglück“: „Die Arbeit als Bergmann hat mir gut gefallen, und auch die Kameradschaft war sehr gut.“

Eine Freundschaft aus der Bochumer Zeit hat bis heute gehalten: Heinrich Poppes ehemaliger Zechenkumpan Rolf Thomschke und dessen Frau Anni sind heute auch bei der diamantenen Hochzeit mit von der Partie.

1959 zogen die Eheleute Poppe wieder zurück nach Maisborstel, wo sich Rosie Poppe fortan um die Pflege ihrer kranken Mutter kümmerte. Heinrich Poppe heuerte bei einer Tiefbau-Firma in Neumünster an und war auch zu Hause als Baumeister im Einsatz – bei den vielfältigen Anbauten ans Eigenheim in Maisborstel.

Sohn Kai mit Frau Renate und den Kindern wohnt nebenan, daher verbringen die Enkel Robin, Rabea und Rea viel Zeit bei ihren Großeltern. „Die Familie ist für uns das Wichtigste“, betont Rosie Poppe mit Blick auf ihre vier Kinder, neun Enkel und sechs Urenkel, „wir sind nie allein, es ist immer jemand da.“

Jeden Dienstag schwärmen die Jubilare aus: Rosie Poppe trifft ihre Freundinnen vom Handarbeitsclub, und ihr Ehemann geht zum Doppelkopfspielen ins Sportlerheim des SV Grün-Weiß Todenbüttel. „Ich bin immer voll ausgelastet“, sagt Heinrich Poppe, der sich auch um die Hühner, Enten und Gänse auf dem Familienhof kümmert.

Die mit Abstand weiteste Anreise zur diamantenen Hochzeit nimmt Rosie Poppes Schwester Christa auf sich, die extra aus Australien zur Jubiläumsfeier eingeflogen ist.

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