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Arbeitskreis : Zur 800-Jahr-Feier der Gemeinde soll die neue Hohenwestedt-Chronik fertig sein

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Vorwort ist schon fertig ausformuliert – jetzt fehlen nur noch die restlichen 199 Seiten. 2014 wollen die ehrenamtlichen Chronisten des Museumsvereins vorwiegend zur Materialsammlung nutzen, und da gibt es auch schon allerhand Fortschritte zu vermelden.

Das Vorwort ist schon fertig ausformuliert – jetzt fehlen nur noch die restlichen 199 Seiten. 2014 wollen die ehrenamtlichen Chronisten des Museumsvereins vorwiegend zur Materialsammlung nutzen, und da gibt es auch schon allerhand Fortschritte zu vermelden. Bis zur 800-Jahr-Feier im Februar 2017 soll sie fertig sein: Die Fortschreibung der Hohenwestedter Gemeindechronik für die Jahre 1986 bis 2016.

„Der ganze Ort hat sich innerhalb von 30 Jahren ganz erheblich verändert“, bemerkte Projektgruppenleiter Norbert Schildbach beim Chronik-Werkstatt-Treffen in der Volkshochschule, „umso wichtiger ist es, dass wir diese Veränderungen in unserer Erinnerung und für die Fortsetzung der Chronik von Frau Glade festhalten.“ Günter Rohwedder hatte gerade eine Dreiviertelstunde lang historische Fotos aus dem Ortszentrum gezeigt, vorwiegend aus der Lindenstraße. Rohwedders Bilder sind für das erste Chronik-Kapitel bestimmt, das den Arbeitstitel „1986 – Heute: Leben in Hohenwestedt“ trägt.

1986 hat man aus dreierlei Gründen zum Startjahr der neuen Chronik erkoren, wie Schildbach erläuterte: 1986 fanden Kommunalwahlen statt, 1986 trat Bürgermeister Fahrenkrug seine zweite Amtszeit an, und 1986 schlossen die Gemeinde Hohenwestedt und das Amt Hohenwestedt-Land einen Vertrag zum Bau eines gemeinsamen Rathauses. Die Hohenwestedt-Chronik von Felicitas Glade geht zwar bis ins Jahr 1994, aber: „Die 20 Jahre von 1974 bis 1994 werden auf nur 20 Seiten abgehandelt“, so Schildbach.

Foto-Sammler Rohwedder präsentierte genau die richtigen Bilder, um die Chronik-Werkstatt-Teilnehmer zurück ins Jahr 1986 zu versetzen. Zu allen Gebäuden der Lindenstraße hatte Rohwedder Fotos aus den 1980er Jahren und die aktuellen Gegenstücke parat, zuweilen als Zugabe noch viel ältere Bilder. Zu allen Gebäuden wusste Rohwedder auch die wechselnden Läden und deren Inhaber aufzuführen, wobei deutlich wurde, wie vielgestaltig sich das Geschäftsleben in der Lindenstraße noch vor wenigen Jahrzehnten darstellte: mit Möbel- und Textilhäusern, Cafés, Lebensmittelläden, Hotels, Schlachtereien, Eisen- und Spielwarengeschäften, Tankstellen und Seifenläden. „Man konnte damals in der Lindenstraße Schaufenstergucken gehen“, stellte Schildbach fest, „heute hat die Innenstadt von der Gebäudeoptik her zwar gewonnen, aber viele Einzelhandelsgeschäfte sind nicht mehr da, und dadurch ist ein Stück weit das Leben aus der Straße raus gegangen.“

Nach seiner fotografischen Zeitreise durch die Lindenstraße zeigte Rohwedder auch noch Bilder aus Friedrich-, Wilhelm- und Itzehoer Straße sowie aus dem Park Wilhelmshöhe. „So toll diese Gegenüberstellung der Jahre 1986 und 2016 auch ist“, meldete sich Museumsvereins-Chef Heino Redinger zu Wort, „ich gebe zu bedenken, dass dies ganze Kapitel auf etwa 20 Seiten beschränkt sein soll, da werden wir also nur einen kleinen Teil dieser Bilder mitnehmen können.“ Der Text des ersten Kapitels soll einen Eindruck vom Alltagsleben (Einkaufen, Arbeiten, Behördengänge, Schulen, Freizeit) und dessen Veränderungen vermitteln. Insgesamt soll die Chronik einen Umfang von rund 200 Seiten haben. „Das ist ein Richtwert“, betonte Redinger, „das ist die Maßzahl, an der wir uns orientieren.“

Gildekönig Rolf Wohlers wollte wissen, wie der Zeitplan der Projektgruppe aussehe. „2013 haben wir Vorarbeiten wie die Chronik-Gliederung erledigt“, erklärte Schildbach, „2014 wollen wir Material sammeln, das in unser Konzept passt.“ 2015 wolle man die Texte schreiben und sich 2016 um „Feinarbeiten“ wie das Layout kümmern. „Ende 2016 soll die neue Chronik erscheinen, damit sie zur 800-Jahr-Feier im Februar 2017 vorliegt“, sagte Schildbach, bedankte sich bei allen Teilnehmern und kündigte den Termin für des nächsten Chronik-Werkstatt-Treffens an: 18. März (18.30 Uhr) in Raum 5 der Volkshochschule.

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erstellt am 23.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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