zur Navigation springen

1. Basketball-Regionalliga : Zum Glück ein Heimspiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga wollen die Rendsburg Twisters die WSG Königs Wusterhausen mit in den Abstiegsstrudel reißen. Vor dem direkten Duell am Sonnabend trennen beide Teams vier Punkte.

Wenn man die letzten Spiele des BBC Rendsburg in der 1. Basketball-Regionalliga betrachtet, könnte man den Eindruck gewinnen, die Twisters hätten zwei Teams gemeldet. Eines, das vor heimischem Publikum Höchstleistungen abruft. Und eines, dass nur widerwillig in fremden Hallen antritt und ohne große Gegenwehr artig die Punkte abliefert. „Meine Mannschaft hat zwei Gesichter. Warum, weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass wir uns zu Hause wesentlich leichter tun als auswärts. Wahrscheinlich liegt das auch mit an den Fans, die uns immer unglaublich pushen“, sagt Trainer Bjarne Homfeldt. Umso mehr dürfte es ihn freuen, dass die Twisters heute wieder in der heimischen Herderhalle auflaufen dürfen, und das laut Homfeldt im „bisher wichtigsten Spiel der Saison“ gegen die WSG Königs Wusterhausen. Denn ab 19.15 Uhr wird sich entscheiden, ob die Rendsburger den Anschluss an das Tabellenmittelfeld schaffen und die Red Dragons, wie sich die Gäste nennen, mit in den Kreis der um den Klassenerhalt kämpfen Mannschaften reißen, oder ob die Twisters erst einmal auf längere Zeit im Tabellenkeller verharren und die Gäste sich Richtung obere Hälfte verabschieden. Vier Punkte trennen derzeit beide Teams, deshalb spricht Homfeldt auch von einem „Hopp-oder-Top-Spiel“, dessen Wichtigkeit er seinen Spielern unter der Woche im Training immer wieder eingebläut hat. „Ich hoffe, die Jungs haben das verstanden. Gewinnen wir, ist Königs Wusterhausen wieder in Schlagdistanz. Verlieren wir, sind die weg. Aber zum Glück haben wir ja ein Heimspiel.“

Den Schlüssel zu einem möglichen Erfolg sieht der Twisters-Coach neben dem Heimvorteil in der Struktur beider Mannschaften. Gäste-Coach Dirk Stenke hat zwar gute, zum Teil sehr gute Individualisten wie den US-Amerikaner Shelton Jackson, den Nigerianer Glen Izevbigie, den Kroaten Denis Toroman oder den Deutschen Felix Rathke in seinem Team, muss aber oftmals nur mit sieben, acht Spielern auskommen. „Der Kader der WSG ist nicht sehr tief. Das müssen wir ausnutzen“, sagt Homfeldt, der voraussichtlich nur auf den verletzten Sven Gottschalk verzichten muss, wenngleich noch mehrere Spieler angeschlagen sind (Arbnor Igrishta, Robert Daugs, Henning Rixen, Alexander Schlemmer, Fabian Klevemann). „Wir müssen von Beginn an das Tempo hoch halten und Wusterhausen müde laufen.“ Zudem wünscht sich der Trainer eine „ähnlich starke Teamleistung“ wie vor zwei Wochen beim 73:59-Sieg über den BBC Magdeburg. Homfeldt: „Wusterhausen ist zwar ein starker Gegner, aber unschlagbar ist er nicht.“ Vor allem nicht, wenn die Rendsburger wieder ihr „Heim-Team“ auf das Parkett schicken.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 12.Dez.2015 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert