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Zu wenig Kunden für das schnelle Internet

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Schleppende Nachfrage nach schnellem Internet

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die Werner-Kuhrt-Sporthalle soll für die Zukunft fit gemacht werden. Im nächsten Jahr werden nicht nur die Sanitärräume modernisiert, auf dem Dach wird auch eine Photovoltaik-Anlage installiert. Entsprechende Beschlüsse wurden von der Gemeindevertretung auf den Weg gebracht.

Die geplante Photovoltaik-Anlage ist hauptsächlich zur Eigenversorgung gedacht. Schon häufig stand dieses Thema auf der Tagesordnung, doch dieses Mal wurde es konkret. Nach einer Ausschreibung, bei der fünf Firmen ein gültiges Angebot abgegeben hätten, habe man sich für den Betrieb Brix und Sievers aus Kropp entschieden, berichtete Jürgen Kuhrt. Die Kosten belaufen sich auf fast 48 000 Euro.

Rund 300 000 Euro sollen für die Instandsetzung der Umkleide- und Sanitärbereiche der Sporthalle ausgegeben werden. Die Halle sei mittlerweile 33 Jahre alt, da müsse man sanieren, betonte Jürgen Kuhrt. Neben den Modernisierungsarbeiten sollen auch die Wasserleitungen überprüft werden, so dass diese bei Bedarf mitsaniert werden können.

Der Hohner Neujahrsempfang bleibt, wie er ist. Einen Antrag Renate Sellins, Mitglied der Wählergemeinschaft Bürger für Hohn (BfH), lehnten die Gemeindevertreter geschlossen ab. Sellin hatte vorgeschlagen, anstatt eines Mittagessens für geladene Gäste die Veranstaltung im Rahmen eines „Cocktailempfangs“ für jedermann zu öffnen.

Elf Prozent sind nicht genug. Am 11. November lief die Vermarktungsfrist in den ersten beiden Bauabschnitten für die geplante Breitbandversorgung mit schnellem Internet ab. Ziel des federführenden Zweckverbandes, bestehend aus den Ämtern Jevenstedt, Eiderkanal, Fockbek, Hohner Harde und Mittelholstein, sowie des Internetanbieters Filiago, war es, eine Mindestanschlussquote von 60 Prozent aller Haushalte zu erreichen. Davon ist Hohn, das sich im zweiten Bauabschnitt befindet, bisher weit entfernt. Das Ergebnis sei nicht gerade positiv, befand Bürgermeister Jürgen Kuhrt. Bisher hätten nur Hörsten und Friedrichsgraben die Quote erfüllt, doch dort gebe es nur rund 20 Haushalte, erklärte Kuhrt, der nun die heutige Verbandsversammlung des Zweckverbandes abwarten möchte. Dort würden „neue Vermarktungsstrategien“ besprochen.

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