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Zu Pfingsten öffnen Wind- und Wassermühlen ihre Pforten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Pfingstmontag, 9. Juni, wird der 21. Deutsche Mühlentag gefeiert. Viele Mühlen öffnen an diesem Tag die Pforten und gewähren Einblicke in den Arbeitsalltag früherer Zeiten. Seit 1994 wird der Bevölkerung immer am Pfingstmontag das Innenleben der Wind- und Wassermühlen nähergebracht, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht.

Mühlen zählen zu den ältesten Maschinen der Menschheit. Die Besucher dürfen an diesem Pfingstmontag alle Fragen stellen, die sich rund um die Mühlen bewegen. Wie hat man früher Brot gebacken? Wie wurde früher das Öl gepresst? Wie wurde das Mehl gemahlen? Was kann eine Mühle heutzutage noch leisten? Durch diesen einmal im Jahr stattfindenden Mühlentag soll dem Publikum die frühere Zeit wieder in Erinnerung gebracht werden. Die Mühlsteine zum Beispiel kennen die meisten Menschen heute kaum noch. Auch der Mahlvorgang ist den wenigsten Menschen bekannt. Auch um solche Wissenslücken zu schließen, ist der Mühlentag hervorragend geeignet. Das gepaart mit vielen Attraktionen rund um die Mühlen lässt den Tag zu einem Familientag werden.

Im Verbreitungsgebiet der Landeszeitung öffnen folgende Mühlen:

Windmühle Auguste in Groß Wittensee – Kellerholländer (1874) mit Windrose und Jalousieflügeln, umfassende Restaurierung 1998 bis 2001. 10.45 Uhr Begrüßung, 11 Uhr Gottesdienst, 12 Uhr Mittagessen. Rahmenprogramm: Mühlenführungen, Mahlsteineschärfen, Info-Stand, musikalische Unterhaltung,

Windmühle Anna in Nübbel – Kellerholländer (1904), achteckiger Massivbau bis zur Kappe, mit Segelflügeln und
Windrose. Mühlenführungen, Vorführung und Ausstellung „Altes Handwerk“, Bewirtung 11 bis 17 Uhr.

Wassermühle in Aukrug – Wassermühle (1769) mit oberschächtigem Wasserrad, erste Erwähnung 1568, die Mühle ist zur Besichtigung geöffnet.

Wassermühle in Hanerau – Wassermühle mit oberschächtigem Wasserrad. Darstellung des Mahlvorganges „vom Korn zum Brot“, Bewirtung, Verkauf von Backschrot, Mehl und Brot. Brötchen backen im Holzbackofen. Besichtigung des Mühlengartens. 10 Uhr Gottesdienst, Drechsler drechselt, „Gesuselte Wollust“ – alles aus Wolle. Ab 11 Uhr Jazz-Frühschoppen mit den Jazzmen Swing Dixie Blues.

Windmühle in Gettorf – Zweistöckiger Galerieholländer (1869) mit Windrose und Segelflügeln. Nutzung als Bücherei, Vortrags- und Ausstellungsraum, Museumsarchiv sowie Hochzeitsmühle. Führungen 11 bis 17 Uhr.

Windmühle Anna in Rieseby – Galerieholländer. Die Mühle und das Gebäude „Alte Sägerei“ werden seit 1997 als Heimatmuseum genutzt. 10 Uhr Eröffnungsgottesdienst, Museumsführung, Mühlenabteilung, Außengelände mit Findlingsgarten, Agrargeräteremise und Bienenhaus. Gesichtsschminken für Kinder, Lehmbackofen im Betrieb.

Windmühle Gisela in Bergenhusen – Kellerholländer (1887/1922). Ab 1978 Wohnmühle. Segelflügel windgängig, Geplante Aktivitäten: Besichtigung von außen, Erklärungen, Gespräche über Standort und Bedeutung.

Windmühle Margaretha in Bergenhusen – Umgebauter Holländer (1891), mit Windrose und Segelflügeln. Besichtigung, Führungen, Kuchen.

>www.muehlen-dgm-ev.de

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erstellt am 28.Mai.2014 | 11:51 Uhr

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