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Handball-Oberliga : Zeit ist reif für den ersten Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Eider Harde hofft in heimischer Halle auf ein Erfolgserlebnis gegen Hamburg-Barmbek.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2014 | 15:30 Uhr

Für ihre couragierten Auftritte hat die neu formierte HSG Eider Harde bislang viel Zuspruch erhalten. Allein der Ertrag bewegt sich in einem überschaubaren Rahmen. Mit 1:7 Punkten ziert das Team von Trainer Christian Gosch vor dem 5. Spieltag das Tabellenende in der Handball-Oberliga der Männer – bei einer Tordifferenz von lediglich -4. „Das zeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. In allen Partien bisher haben wir uns auf Augenhöhe mit dem Gegner bewegt. Das macht den Jungs und mir Mut, dass wir mit dem ersten Saisonsieg dran sind. Die Zeit ist reif“, sagt der Coach vor der Partie heute Abend (19.15 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle) gegen Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte die HSG schon zwei Punkte in der Hand, gab aber in der Schlussphase beim TV Fischbek noch einen ab. „Das ist der Unerfahrenheit der Jungs geschuldet“, sagt Gosch, der sich zwar nicht so ganz mit dem Remis anfreunden konnte, seinen Spielern aber keinen Vorwurf machen wollte. „Das kann passieren. Allerdings müssen sie auch aus diesen Fehlern lernen“, fordert der HSG-Trainer. Denn gegen die HG Hamburg-Barmbek dürfe man sich noch weniger Schludrigkeiten erlauben. „Die sind zwar Aufsteiger, dürften aber mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Das ist eine saustarke Mannschaft.“

Was der Blick auf die bisherigen Ergebnisse unterstreicht. So verloren die Hamburger gegen den DHK Flensborg nur mit drei Toren, in Herzhorn spielte man Unentschieden, in Mildstedt gab es einen deutlichen Sieg und auch gegen die SG Wift waren die Hamburger am vergangenen Spieltag gut davor, ehe die Partie wegen einer schweren Verletzung eines Neumünsteraners beim Stande von 21:20 für die HG abgebrochen wurde. „Das ist eine spielerisch starke Mannschaft mit einer guten Abwehr“, sagt Gosch über den heutigen Gegner. Und dennoch ist der HSG-Coach vom ersten Sieg überzeugt. „Schließlich haben wir ein Heimspiel und zuhause sind wir eine Klasse stärker als auswärts. Wenn wir das abrufen, was wir können, dann gewinnen wir.“ Und dann gibt es statt Lob vom Gegner endlich auch einmal zwei Punkte.

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