Zeichen der Hoffnung im „Trauermonat“

Das Team um Johanna Zedlitz, Carmen Mewes, Kerstin Hansen-Neupert, Susanne Jensen und Christian Bingel (v.l.).
Das Team um Johanna Zedlitz, Carmen Mewes, Kerstin Hansen-Neupert, Susanne Jensen und Christian Bingel (v.l.).

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02. November 2018, 12:09 Uhr

Grau in grau – der November ist nicht leicht zu ertragen. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst wollen die Pastorinnen und Pastoren aus der Region Hüttener Berge den November-Blues etwas entgegensetzen und laden morgen um 10 Uhr in die Hüttener Kirche ein.

„Es ist mittlerweile der fünfte gemeinsame Gottesdienst“, sagt Hüttens Pastorin Hansen-Neupert, die mit ihren Kollegen Johanna Zedlitz aus Sehestedt, dem Owschlager Christian Bingel, Vertretungspastorin Susanne Jensen und Altenheimseelsorgerin Carmen Mewes durch den Gottesdienstes führt. „Was gibt uns Hoffnung“ – so der Titel des besonderen Gottesdienstes. Die Pastoren und Pastorinnen werden in kurzen Beiträgen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen zu dem Thema sprechen. Beispielsweise ist für Carmen Mewes das Abendmahl so ein Hoffnungsgeber: „Ein Ritual, das stärkt und das jeder in der Gemeinschaft erlebt“.

Wie wichtig ein solcher Gottesdienst ist, in dem der Fokus auf das Licht gelegt wird, weiß Pastor Bingel. Vorschlag: Im November finden die Gottesdienste zum Volkstrauertag und Totensonntag statt. Viele Gemeindeglieder würden angesichts der Schwere der Themen erst gar nicht in den Gottesdienst gehen. „Ich kann den November nicht leiden“, bekennt Susanne Jensen und verweist auf das Lied „Die Nacht ist vorgedrungen“ von Jochen Klepper (1903-1942), das von Gottes Gnade und Erlösung für die Menschen spricht, von seinem Beistand und Trost in schweren Zeiten.

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