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Basketball-Regionalliga : Zehntes Spiel – zehnter Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der 79:55-Sieg der Rendsburg Twisters über den SC Rist Wedel II sorgt weiter für Langeweile im Titelkampf.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 23:59 Uhr

Ketzerisch könnten man sagen, die Langweile im Titelkampf der 2. Basketball-Regionalliga hält an. Der souveräne Tabellenführer aus Rendsburg wird es sicherlich anders formulieren. Auch die Reserve des SC Rist Wedel, zuletzt immerhin mit sieben Siegen in Folge, konnte die Weste der Twisters nicht beflecken. Vor 228 Zuschauern in der Herderhalle hie es am Ende 79:55 (26:13, 45:28, 62:39) für das Team von Trainer Bjarne Homfeldt.

Ein Spitzenspiel, was angesichts der Tabellenstände durchaus zu erwarten war, erlebten die Zuschauer nicht. Die Twisters kontrollierten jederzeit das Geschehen. Die „Rister“ hatten nicht den Hauch einer Chance. „Das war ein souveräner Sieg meiner Mannschaft. Wir wurden vom Gegner nur selten gefordert. Diesen Sieg sollten wir somit realistisch einordnen“, kommentierte Homfeldt den zehnten Saisonerfolg und die damit verbundene vorzeitige „Halbzeit-Meisterschaft“.

Dass Homfeldt den Sieg seiner Mannschaft nicht zu hoch einstufen wollte, hatte seinen Grund. Beim Gegner fehlten mit Rene Kindzeka, Janis Stielow, Fabian Strauß und Christopher Geist wichtige Stammkräfte. Sie spielten für die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga Pro B zeitgleichen im Auswärtsspiel gegen Recklinghausen. Tobias Wiechers, mit 22 Punkten im Schnitt der Top-Werfer der Gäste fehlte ebenso. Somit fielen die personellen Probleme der Twisters kaum ins Gewicht. Mannschaftskapitän Morris Brodersen, Björn Rohwer, Tim Störtenbecker und Johannes Weißbach waren wegen Verletzung oder Erkrankung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und bekamen nur wenig Spielanteile.

Das glich die gute Rendsburger Bank gegen diesen Gegner nahezu mühelos aus. Dabei spielte sich der junge Christian Rinner (10 Punkte) in den Vordergrund. „Er hat zuletzt schon ansprechende Leistungen gezeigt. Jetzt hat er auch noch gut gepunktet“, lobte Homfeldt die starke Leistung des Nachwuchsspielers. Tragende Säulen waren einmal mehr Aufbauspieler Devon Atkinson und Max Hillner mit seiner Dynamik. Sie waren sofort im Spiel und feierten im ersten Viertel ei wahres Dreier-Festival. Bei sieben Versuchen gelangen ihnen in den ersten fünf Minuten insgesamt sechs Dreier. Das sorgte für eine zwischenzeitliche 18:8-Führung (5.) der Twisters und lange Gesichte bei den Gästen „Solch eine grandiose Dreier-Quote habe ich noch nicht erlebt“, kam selbst Homfeldt aus dem Staunen nicht heraus. Insgesamt zehn Mal trafen seine Jungs von jenseits der 6,75 Meter.

Angesichts des sich abzeichnenden klaren Sieges, gab es im dritten und vierten Viertel hier und da kleine Nachlässigkeiten. Doch den der SC-Reserve fehlte es an diesem Tag an der Qualität, um das zu nutzen. Und weil die Twisters auch im Rebound ein deutliches Übergewicht hatte (46:28), gingen dann auch das dritte (17:11) und vierte Viertel (17:16) an die Hausherren.

Twisters: Atkinson (12/2x3), Basylev (2), Brodersen (1), Brunk (3), Ehrich, Haase (7), Hillner (16/4x3), Rinner 10 (2x3), Rohwer (8/davon 1 Dreier), Störtenbecker (6), Weißbach (9), Witt (1x3).

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