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Stafstedt : Zehnte Fielmann-Tanne aufgestellt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Seit 2005 stiftet der Brillen-Unternehmer und Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Stafstedt jedes Jahr einen Weihnachtsbaum.

Was der Brillen-Unternehmer Günther Fielmann einst seinem Geburtsort Stafstedt versprach, ist gestern zum zehnten Mal wahr geworden: Mit einem großen Tieflader wurde eine mächtige Tanne angeliefert, die den Dorfkern in der Weihnachtszeit schmücken wird. Erstmals seit 2005 stammt der Baum nicht aus einem Waldgebiet von Fielmann selbst, sondern kommt aus der Nähe Fuhlendorfs bei Bad Bramstedt.

Das schränkte die Freude von Bürgermeister Hans Hinrich Neve bei der Ankunft des großen Geschenks jedoch nicht ein: „Wir freuen uns, dass wir jetzt zum zehnten Mal eine Tanne von unserem Ehrenbürger bekommen“, sagte er. Ihm gefalle der stattliche Baum mit den dicht gewachsenen Ästen sehr. Der Baumschul-Inhaber Max Bech aus Owschlag hatte den Baum ausgesucht. „Es ist eine Nordmann-Tanne“, erklärte er. Sie ist 30 Jahre alt und rund drei Tonnen schwer. Mit einem Kran wurde der Baum gestern in die Metallhülse im Boden neben dem ebenfalls von Günther Fielmann gestifteten Feuerwehrhaus bugsiert. Dort ragt sie nun zwölf Meter in die Höhe. Am kommenden Sonnabend bringen die Feuerwehrkameraden die Beleuchtung an: 660 Glühlampen verleihen der Tanne und dem gesamten Ortskern dann einen weihnachtlichen Glanz. Erstmals eingeschaltet werden die Lichterketten am Sonnabend, 29. November, um 18 Uhr. Zum Fest der Gemeinde wird auch Stifter Günther Fielmann erwartet.

Über die Höhe der Spende schwiegen sich Hans Hinrich Neve und Max Bech gestern aus. Für den gesamten Vorgang mit der Suche nach einem geeigneten Baum, der Fällung, Transport und Aufstellung kämen laut Bech aber mehrere tausend Euro zusammen. Er hat auch die Tannen für die Flensburger Innenstadt und für das Schloss Plön besorgt, ebenfalls Spenden Günther Fielmanns. Bei der Suche nach den Bäumen habe er nicht nur auf geraden Wuchs und Dichte der Zweige geachtet, sondern musste auch den Standort berücksichtigen, berichtete Bech. Die Tannen mussten für schweres Gerät leicht zugänglich sein. Das war auf Fielmanns Gut Schierensee in diesem Jahr offenbar nicht der Fall. Denn bereits beim Absägen wurden die Bäume an einen Kran gehängt, damit sie nicht umfallen – dabei wären zu viele Äste abgebrochen.

Günther Fielmann hatte Stafstedt 2005 ein neues Feuerwehrhaus gestiftet. Zum Dank machte ihn die Gemeinde zum Ehrenbürger. Dabei versprach Fielmann wiederum, jedes Jahr einen Weihnachtsbaum zu spenden.

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erstellt am 20.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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