zur Navigation springen

Handball-SH-Liga : Zehn starke Minuten reichen Schülp/Westerrönfeld/RD zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer kam die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zu einem ungefährdeten 38:32-Erfolg über den SV Henstedt-Ulzburg II. Dem Team von Trainer Volker Paul reichten dabei zehn starke Minuten.

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg bleibt in der Handball-SH-Liga in der Erfolgsspur. Gegen den Tabellenvorletzten SV Henstedt-Ulzburg kam das Team von Trainer Volker Paul zu einem 38:32 (21:18)-Sieg und blieb dabei seiner Linie treu: Viele Tore vorne, viele Tore hinten. Regelmäßig dürfen gegen den Tabellenzweiten die Gegner mehr als 30 Tore werfen, Henstedt inklusive.

„Wir haben nur zehn Minuten gut gespielt“, analysierte Paul. Gemeint war die Phase zwischen der 38. und 48. Minute, in der die HSG die Weichen auf Sieg stellte und sich von 22:20 auf 34:22 absetzte. Ein danach durchaus möglicher Kantersieg hätte Paul zwar besser gefallen, doch letztlich waren die zwei Punkte das Ziel des Tages. Und die waren gar nicht so ungefährdet, wie man aufgrund des deutlichen Tabellenabstandes (Zweiter gegen Vorletzten) vermuten konnte. Nach einer frühen 5:3-Führung waren eine zu lasche Abwehr gepaart mit technischen Fehlern im Angriff der Grund dafür, dass Henstedt/Ulzburg plötzlich mit 15:10 führte. Jetzt musste der Kapitän an das Steuer und das Ruder herumreißen. Erst durch die Hereinnahme von Jens-Christian Woldt bekam das HSG-Spiel mehr Sicherheit, obwohl der am Knie angeschlagene Halblinke eigentlich geschont werden sollte. So führte der Favorit zum Pausentee, ohne sich aber auf mehr als drei Tore absetzen zu können.

Henstedt-Ulzburg war mit gerade einmal zehn Spielern angetreten, was neben einer deutlichen Steigerung der HSG ein Grund dafür war, dass sich die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff deutlich absetzen konnten. Mit der beruhigenden Führung im Rücken begann Paul, die Spielzeiten zu verteilen, was die Fehleranzahl zwar wieder erhöhte, letztlich aber den Sieg nicht mehr gefährdete. Eine gute Partie machte dabei Lennart Buhmann im Tor. „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, wenngleich fünfzig Minuten lang die Leistung nur durchwachsen war“, fasste Paul zusammen.

Am Nikolaustag endet für die HSG das Handballjahr 2014. Die bis dahin zu spielenden Partien gegen die direkten Verfolger Tarp/Wanderup und Stockelsdorf werden noch einmal zu Gradmessern, ob Westerrönfeld seine sehr gute Ausgangsposition zum Wiederaufstieg halten kann. „Dann werden wir sehen, ob wir um die Meisterschaft mitspielen werden“, so Paul.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen, Buhmann – Jüschke (3), Seehase, Pieper (4), Cardis (6), Ranft (7), Woldt (2), Fisch (9), Petriesas (4/2), Sievers (1), Hartwig (2).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen