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Handball-Oberliga der Männer : Wurfdisziplin und Laufarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Als Tabellenachter geht die HSG Hohn/Elsdorf in die Rückrunde in der Handball-Oberliga der Männer. Im ersten Spiel nach der Winterpause muss das Team von Trainer Thies Schmalfeld bei der SG Hamburg-Nord antreten.

Vorbei ist die Weihnachtspause für die Oberliga-Handballer der HSG Hohn/Elsdorf, die diesmal nur vordergründig gewohnt ruhig verlief. Hinter den Kulissen hielt ein Namensstreit über die neue Bezeichnung der Fusion mit der HSG Hamdorf/Breiholz etliche Mitglieder auf Trab. Wie die Landeszeitung am Donnerstag berichtete, führte besonders der zwischenzeitliche Konsens „HC Scorpions 14“ einige Vereinsmitglieder auf die Barrikaden. Von der fehlenden Verbindung zum Wüstentier und unfreiwilligen Initialen-Ähnlichkeit zum „Havana Club“-Rum war die Rede, man hörte von Zwist zwischen den einzelnen Dörfern, die sich gegenseitig den Gemeindenamen nicht im neuen Wappen gönnten. Gepasst hätte der Beiname „Zwietracht“, doch nachdem die Wogen geglättet wurden, einigte man sich auf „HSG Eider Harde“.

Ob die Männermannschaft der neuen, großen HSG, die demnächst beschlossen wird, im nächsten Jahr noch in der Oberliga spielen wird, entscheiden die nächsten Monate. Momentan sieht es für die HSG Hohn/Elsdorf ganz gut aus, zumindest vom Tabellenplatz her. Mit 10:16 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld Achter, aber extrem gefährdet, abzurutschen, da sie mit drei anderen Teams punktgleich ist und nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz steht. Ein direkter Konkurrent der HSG ist die SG Hamburg-Nord, die am Sonnabend um 18 Uhr zum Spiel in der Hamburger Tegelsbarg-Sporthalle bittet.

Das Besondere an den Hanseaten ist der beeindruckende Saisonverlauf. Nach sieben Spielen und 0:14 Punkten sahen sie wie der sichere erste Absteiger aus, dann starteten sie eine 10:2-Serie und kletterten Platz um Platz nach oben. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist das ein richtig harter Gegner für uns, wir müssen alles in die Waagschale werfen und vor allen Dingen deren offensive Deckung knacken“, fordert Schmalfeld. Die SG spielt extrem offensiv zwischen 3:2:1- und 1:5-Abwehr. Besonders auf die Wurfdisziplin und Laufarbeit komme es laut Schmalfeld an, der trotz des sicheren 35:28-Hinspielsieges an eine problematische erste Halbzeit (17:15) erinnert.

Nach längerer Verletzungspause kann er wieder auf seinen Spielmacher Jörg Gosch bauen, in den nächsten Wochen dann ist die Rückkehr Sven Bendixens nach einem Kreuzbandriss und gegebenenfalls auch Lorenz Plöhns zu erwarten. „Gemeinsam mit unseren A-Jugendlichen, die eine richtig gute Hinrunde gespielt haben, haben wir dann einen schön großen Kader“, freut sich Schmalfeld vor dem Beginn der Oberligarückrunde, die für die HSG Hohn/Elsdorf die letzte unter dem alten Namen sein wird.

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