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Rendsburger Musikschule : Wunderbares Wunderland

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Großes Lob für die Jubiläumsaufführung und für 40 Jahre Musikschule. "Alice im Wunderland" erlebte eine gelungene Aufführung.

Schon vorab waren sich alle einig und des Lobes voll: 40 Jahre Rendsburger Musikschule sind nicht spurlos an der Region, der Stadt und dem Kreisgebiet vorbeigegangen. Und mit einer großartigen Jubiläums-Inszenierung stellte die Institution ihren Anspruch unter Beweis. Alles ohne Worte, ausschließlich mit Mimik, Bewegung, Kostümen und selbst komponierter Musik – „Alice im Wunderland“ erlebte eine gelunge Aufführung. Dani Thomas als Leiterin dieses Riesenprojektes hatte mit Anna Franck für die Bühnengruppe, Martin Wolf fürs Licht und Christian Gayed für die Musik und einem riesigen Team im Hintergrund innerhalb von zwei Jahren das einzigartige Erlebnis für die Besucher im voll besetzten Festsaal der Freien Waldorfschule vorbereitet und einstudiert.

So fantasiereich wie die Geschichte war auch die Inszenierung. Das Musikschulteam aus Lehrern, Eltern und Helfern nutzte alle Möglichkeiten der professionell ausgestatteten Waldorfbühne, um Alices Wunderwelt zu zeigen. Besonders das vielfach veränderbare Licht und die große Bühne ermöglichten diese anregende Inszenierung. Dafür wurden ungezählte liebevoll und mit viel Fantasie gestaltete Kostüme genäht. Nicht nur Sichtbares entstand in der Musikschul-Kulturfabrik, sogar die Musik wurde unter Anleitung von Christian Gayed von Merle Gertsen, Antonia Kleeberg, Leonie Kühl, Sigrid Krikau und Lisa Vogt komponiert und von einem achtköpfigen Ensemble unter seiner Leitung aufgeführt: Im besten Sinne des Wortes ein Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht. Der minutenlange Beifall war verdient.

Insofern waren alle zum Wohl des großen Ensembles kurz gehaltenen Lobeshymnen und Rückblicke auf 40 Jahre Schulgeschichte berechtigt. Ohne die Bereitschaft von Mitgliedern des Lions Club Rendsburg und fortwährende wohlwollende finanzielle Unterstützung; ohne den Einsatz von Hans-Hinrich Blunck an maßgeblicher Stelle hätte die Gründung 1973 nicht diesen Weg nehmen können. „Die Musikschule ist aus dem kulturellen Angebot und Leben nicht mehr wegzudenken. Der Kreis und die Stadt haben jahrzehntelang die Verantwortung für das Haus übernommen. Dabei wird es auch in Zukunft bleiben!“ versprach Kreispräsident Lutz Clefsen. Auch Hans-Hinrich Blunck vom Lions Club sicherte der Musikschule weiterhin „Gewogenheit“ zu.

Bürgermeister Pierre Gilgenast gratulierte ebenfalls. „Leider ist nicht allen bewusst, dass in kaum einer anderen Mittelstadt so viel Kultur zu finden ist. Hier wurden schon viele große und kleine Talente gefunden. “

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erstellt am 09.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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