Kita-Streik : Wütende Eltern stürmen das Rathaus

Am Montagmorgen strömten zahlreiche Eltern mit ihren Kindern ins Rathaus. Sie fordern mehr Unterstützung von der Stadt.
Am Montagmorgen strömten zahlreiche Eltern mit ihren Kindern ins Rathaus. Sie fordern mehr Unterstützung von der Stadt.

Eltern fühlen sich von der Stadt allein gelassen. Sie fordern mehr Unterstützung.

shz.de von
18. Mai 2015, 13:22 Uhr

Ungewöhnlicher Besuch am Montagmorgen im Büro des Bürgermeisters: Rund 60 Eltern und Kinder der Kita Neuwerk und Kita Butterberg strömten um halb 9 ins Rendsburger Rathaus. Sie fordern von der Stadt mehr Unterstützung während des Kita-Streiks, sie wollen rechtzeitig über Notgruppen informiert werden.

Bürgermeister Pierre Gilgenast zeigte sich überrascht, als die große Gruppe plötzlich im Rathaus auftauchte. Er stellte sich aber den Fragen der Eltern. Sie wollten unter anderem wissen, warum die Stadt nicht frühzeitig über Notgruppen informieren kann und wieso sie trotz des Streiks die Kita-Gebühren weiter zahlen müssen.

Gilgenast bat die Eltern um Verständnis: "Es ist auch für uns eine sehr schwierige Situation. Wir geben unser Bestes." Er versprach, dass zukünftig auch auf der Homepage der Stadt rechtzeitig über streikende Kitas und Notgruppenplätze informiert werden soll, bat aber gleichzeitig um ein bisschen mehr Geduld.

Wie er die Situation weiter entschärfen möchte und wie die Eltern mit der schwierigen Situation umgehen, lesen Sie morgen in der Landeszeitung.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen