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Landeszeitung

17. Dezember 2017 | 01:46 Uhr

Todenbüttel : Wohnhaus nicht mehr zu retten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Großeinsatz für 100 Feuerwehrleute. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe noch nicht bekannt.

Bis auf die Grundmauern abgebrannt ist ein unbewohntes Haus in der Margarethenstraße in Todenbüttel. Als die örtlichen Feuerwehrleute am Freitagabend gegen 21.15 Uhr an der Brandstelle eintrafen, war schon klar, dass das Gebäude nicht mehr zu retten sein würde. „Als wir hier ankamen, brannte das Obergeschoss bereits in voller Ausdehnung“, berichtete Todenbüttels stellvertretender Wehrführer Michael Krompholz, „das Haus war nicht mehr zu halten.“ Angesichts des stürmischen Ostwinds hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll damit zu tun, ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbarhäuser zu verhindern. „Die Häuser stehen hier sehr dicht zusammen, das nächste Gebäude ist nur wenige Meter entfernt“, beschrieb Krompholz die schwierigen Einsatzbedingungen, „wir hatten wegen des Winds mit extremem Funkenflug zu kämpfen.“

Alle Fenster des nächststehenden Hauses sind beim Feuer geplatzt, aber ansonsten hat dies am meisten gefährdete Nachbarhaus den Brand unbeschadet überstanden. Ein paar Häuser weiter steht ein reetgedecktes Gebäude, das von den Feuerwehrleuten vorsorglich mit Wasser besprüht wurde und darum ebenfalls unversehrt blieb. Rund 100 Feuerwehrleute waren beim erfolgreichen Eindämmen des Feuers im Einsatz. Zusammen mit den Todenbüttelern traf die Nachbarwehr aus Nienborstel an der Brandstelle ein, zehn Minuten später kam Verstärkung aus Beringstedt, Osterstedt und Haale, und nochmal 20 Minuten später wurde auch die Feuerwehr Hohenwestedt alarmiert. Die technische Einsatzleitung des Kreises rückte aus Owschlag an, und auch Kreiswehrführer Mathias Schütte war am Einsatzort. „Die Hohenwestedter hatten wir wegen der zusätzlichen Manpower angefordert, aber die konnten nach einer Dreiviertelstunde schon wieder abrücken“, so Krompholz.

Kurz vor Mitternacht wurden mit einem Bagger die Wände des Brandhauses eingedrückt, um eine Gefährdung des Nachbarhauses durch einstürzende Mauern zu verhindern. Die Feuerwehrleute waren bis etwa 2 Uhr früh im Einsatz, danach übernahm eine Todenbütteler Löschgruppe die Brandwache bis zum Morgen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist noch nicht festgestellt.

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