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Landeszeitung

22. August 2017 | 18:58 Uhr

Warder : Wohliges Gruseln mit Zombies

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Halloween-Fest im Tierpark Arche Warder. Aus geschnitzten Kürbissen wird bei Schweinen sehr begehrtes Spezial-Futter.

Wenn sich das Tierschauhaus in ein Gruselkabinett verwandelt, die Tierpfleger als Zombies umherspuken und Geisterreiterinnen die Besucher erschrecken, dann ist Halloween in der Arche Warder. Der ursprünglich aus Irland stammende, von den Iren in den USA verbreitete und dann aus den USA nach Europa reimportierte Brauch wird im Tierpark Arche Warder schon seit 2008 alljährlich praktiziert.

Eine Kollegin aus den USA habe seinerzeit den Anstoß für die Halloween-Premiere im Tierpark gegeben, erzählte Stefanie Klingel vom Arche-Team, während sie die Kürbismasken-Produktion der kleinen Tierpark-Besucher organisierte und betreute. „Wir waren sozusagen Vorreiter und Trendsetter in Sachen Halloween“, vermerkte Stefanie Klingel.

Die Grusel-Experten der Arche Warder hatten auch diesmal wieder alles vorbereitet, was die – mehr oder weniger lebendigen – Herzen von Halloween-Fans höher schlagen lässt. Ein Kürbis-Lichterweg führte zur Veranstaltungsfläche am „Haus der Natur“, wo die Spielarche in grünem Licht so unheimlich erstrahlte wie ein Spukhaus in einem Horrorfilm. Die meisten kleinen Tierpark-Besucher hatten sich als Vampire, Hexen und Gespenster ausstaffiert. Wer nicht schon geschminkt war, konnte sich von Arche-Mitarbeiterinnen halloween-gerecht stylen lassen. Beim Halloween-Kürbisschnitzen legten sich die Tierparkgäste mächtig ins Zeug. „Wir sind zum zweiten Mal beim Halloween-Fest in der Arche Warder“, berichtete Torsten Teske aus Brammer, während seine Kinder Katharina-Sofie (acht Jahre) und Hans-Christian (zehn Jahre) ihre Kürbisse aushöhlten: „Wir finden das total toll, wie schön diese Veranstaltung aufgemacht ist.“ Die von Nachwuchs-Hexe Katharina-Sofie und Vampir Hans-Christian gestalteten Halloween-Kürbisse sollten noch am gleichen Abend im heimischen Garten aufgestellt werden. Um böse Geister zu vertreiben. Das nämlich ist der Sinn dieses ursprünglich auch aus Irland stammenden Brauchs.

Obwohl nun an der Schnitzstation beim „Haus der Natur“ jede Menge abschreckende Kürbismasken entstanden, waren aber im Tierpark trotzdem noch jede Menge böse Geister unterwegs. Geballt waren die untoten Spukgestalten im Tierschauhaus anzutreffen, das die Tierpfleger in ein Gruselkabinett verwandelt hatten, wo nervenstarke Besucher sich von furchterregenden Zombies und Sensenmännern erschrecken lassen konnten.

Besucher-Erschrecken war auch die Mission der beiden „Geisterreiterinnen“ Katharina Deipenau und Sandra Rothenburg, die sich im Dunkeln an die Arche-Kutsche heranpirschten, um deren Insassen einen Heidenschreck einzujagen. Wenn die vielen ausgehöhlten Kürbisse auch offenkundig nicht in der Lage waren, alle bösen Geister zu vertreiben, so dienten sie doch einem guten Zweck. „Unsere Schweine freuen sich schon auf die Reste von unserer Kürbisschnitzaktion“, erklärte Stefanie Klingel, „das wird ein Festessen für die Schweine.“

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