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Mobil auf dem Land : Wo Mobilität ein Problem ist

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Veranstaltung mit dem Titel „Mobil auf dem Land“ / Grüne fordern Tempo 30 und Belastungsnachweis für marode Straßen

Die Ortsgruppe Bündnis 90/Die Grünen lädt am Mittwoch, dem 23. Oktober (19 Uhr), ins Sportheim Langwedel zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Mobil auf dem Land“ ein. Zu Gast sind Holger Busche (Verkehrsexperte bei Bus und Bahn), der einen Vortrag zu Energie und Verkehr hält, der Landtagsabgeordnete Detlef Matthiesen mit einem Bericht über Elektro-Mobilität mit Auto und E-Bike. Der Landesvorsitzende von Pro Bahn, Stefan Barkleit, spricht über „Bedarfsgerechte Mobilität auf dem Land“. Ulf Ralfs von der Ortsgruppe geht ein auf die Tempo-30-Zone in Langwedel. Die Voträge sollen in eine offene Diskussion münden.

Dass hochkarätige Gäste ihr Fachwissen den interessierten Bürgern anbieten, ist für den Organisator Ulf Rahlfs ein Beleg dafür, wie wichtig das Thema Mobilität auf dem Land ist.

Angesprochen seien alle Bürger, von Kindern bis zu Senioren. Ralfs erklärt, dass unter anderem die Einführung einer 30-Zone von Ortsschild zu Ortsschild angestrebt werde. „Der Verkehrslärm zerstört die dörfliche Idylle. Campingplatzbesitzer, Gäste am See und Hausbewohner sehnen sich nach Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit.“

Besonders der erhöhte Lkw-Verkehr sorge dafür, dass Häuser, die direkt an der Straße liegen, durch die Belastungen bereits Risse in Wänden und Außengemauern aufwiesen. Mit einigen dieser Hausbesitzer habe man Kontakt aufgenommen und Beweisfotos gemacht. Ralfs erklärte, dass der Verdacht sich erhärte, dass hier rechtswidrig eine Straße befahren werde, die die Belastung nicht tragen könne. Deshalb wolle man einen Belastungsnachweis anfordern.

Zu der Veranstaltung im Sportheim sind auch alle Bürgermeister des Amtes Nortorfer Land eingeladen und Verantwortliche aus Schulen und Kindergärten. „Wir wollen Langwedel zu einem mobilen Verkehrspunkt in Schleswig-Holstein machen“, erklärt Ralfs. Der Handlungsbedarf sei akut. Auch Möglichkeiten für Senioren wie beispielsweise Mitfahrgelegenheiten oder Sammeltaxis sowie E-Bikes und Elektroautos für jedermann werden ebenso thematisiert.

Die Veranstaltung sei keine Eintagsfliege, betont der Grünen-Politiker, sondern „der Beginn einer Realisierung der Mobilität auf dem Lande“.Denn derzeit sei die Mobilität „eine Katastrophe“.

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erstellt am 25.Okt.2013 | 11:59 Uhr

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