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Landeszeitung

12. Dezember 2017 | 00:28 Uhr

Wo fliegt der Seeadler?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Windenergie-Planung muss darauf abgestimmt werden

von
erstellt am 20.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Auch wenn der Winter noch am Anfang steht, die nächste Badesaison kommt bestimmt. Die Gemeinde Elsdorf-Westermühlen sucht für ihr Freibad neues Aufsichtspersonal sowie einen Betreiber für den Kiosk. Das wurde in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung bekanntgegeben. Interessenten können sich bei Bürgermeister Dirk Reese oder beim Vorsitzenden des Hauptausschusses, Udo Wessolowski, melden.

Vertagt wurde der Satzungsbeschluss zum Teil-Flächennutzungsplan für das Windenergie-Eignungsgebiet. Marianne Sommer von der Planungsgruppe BCS Rendsburg hatte darüber informiert, dass die vorbereitete Planung mit den ausgewiesenen Flächen für Windenergie zwar per Bescheid vom Land vorbehaltlos bestätigt worden sei, aber es gebe für die Bebauungspläne noch Nachbearbeitungspflichten. Ein neuer artenschutzrechtlicher Erlass schreibe vor, an 20 Untersuchungstagen im kommenden Jahr ein Bewegungsprofil der im Gebiet des Hohner Sees und der Eider-Treene-Sorge-Niederung vorkommenden Seeadler zu erstellen. „Diese Untersuchungen sind Pflicht und die Ergebnisse der Gutachten müssen in die Detailpläne eingearbeitet werden“, erklärte Sommer.

Die Eignungsflächen an sich seien nicht in Frage gestellt, die Bewegungsprofile der Seeadler könnten eventuell Auswirkungen auf einzelne Anlagenstandorte in der Flächen haben. Eventuell müssten Anlagen verschoben werden. Vorlagen mit entsprechend neuen Informationen erhielten die Vertreter erst während der Sitzung, so dass sie sich nicht in der Lage sahen, einen Beschluss zu fassen.

Der Haushalt für 2014 weist ein Defizit von 43 000 Euro aus. „Das ist unerfreulich“, bedauerte der Vorsitzende des Hauptausschusses, Udo Wessolowski, könnte aber im kommenden Jahr durch Mehreinnahmen, Einsparungen, günstige Zinsen und Umschuldung von Krediten ausgeglichen werden.

„Da wir nächstes Jahr mit der Sporthalle und dem Bauhof noch einige Baustellen zu bewältigen haben, kann es sein, dass wir Kredite aufnehmen müssen“, meinte Wessolowski. Das müsste dann über einen Nachtragshaushalt im kommenden Frühjahr geregelt werden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Haushalt 2014 auf Empfehlung des Hauptausschusses.

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