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Fussball-Kreisklasse : Wittenseer SV löst das Ticket für die Kreisliga

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Punktgewinn beim SV Felm reicht dem WSV zum Aufstieg. Auch die Meisterfrage ist geklärt.

In den Nachholbegegnungen der Fußball-Kreisklasse A sind am Dienstagabend zwei Entscheidungen gefallen. Die SG BSV/EMTV ist nach einem ungefährdeten 7:0 (0:0)-Erfolg über den SV Holtsee auch rechnerisch nicht mehr vom Thron zu stoßen. Definitiv aufgestiegen ist auch der Wittenseer SV, der sich beim 3:3 (0:1)-Unentschieden beim SV Felm den noch fehlenden Punkt holte. Seine Minichance auf Rang drei wahrte der SSV Bredenbek durch einen 3:0 (1:0)-Sieg über den FSV Friedrichsholm.

SG BSV/EMTV – SV Holtsee 7:0 (0:0)

Diese Begegnung machte deutlich, warum die SG Meister wird, und der SV Holtsee kurz vor dem Abstieg steht. Die Zuschauer sahen über weite Strecken Einbahnstraßen-Fußball. „Ich glaube die Gäste waren in den 90 Minuten insgesamt nur zwei Mal in unserem Strafraum“, meinte SG-Trainer Stefan Truelsen, der sich seine Spieler in der Pause beim Stand von 0:0 zunächst einmal zur Brust nehmen musste. „Wir haben viel zu viel liegengelassen, weil der letzte Biss fehlte.“ Zu allem Überfluss wären wir beinahe mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine gegangen, wenn Thomas Fröhlinger den Elfmeter nicht gehalten hätte (44.)“, monierte Truelsen. Als Konstantin Melnik kurz nach Wiederbeginn zum 1:0 traf (48.), war der Bann jedoch gebrochen. Torjäger Björn Geng ließ sich anschließend nicht lange bitten, und erzielte noch vier Treffer, darunter einen lupenreinen Hattrick.

Tore: 1:0 Melnik (48.), 2:0, 3:0, 4:0 Geng (51., 54., 60.), 5:0 Marco Kock (68.), 6:0 Geng (73.), 7:0 Andre Kimitta (83.).

SV Felm – Wittenseer SV 3:3 (0:1)

Der Tabellenzweite aus Wittensee kam gegen starke Gastgeber mit einem blauen Auge davon. „Das war eine unserer besten Saisonleistungen“, schwärmte Felms Coach Kay Mielenz. Dennoch lag sein Team zur Halbzeit durch einen Treffer von Kim-Patrick Asseln mit 0:1 hinten, auch weil WSV-Keeper Marcus Grubert einen Schuss von Christian Beckmann sensationell aus dem Winkel fischte. Die Heimelf drückte nach Wiederbeginn vehement auf den Ausgleich. Christopher Grube gelang schließlich das hochverdiente 1:1 (73.). Danach wollte der Gastgeber wohl zu viel, denn er ließ sich zwei Mal eiskalt auskontern (76., 80.). „Ich hatte trotzdem irgendwie immer das Gefühl, dass beim WSV die Angst mitschwang, hier noch zu verlieren“, sah sich Mielenz mit dem 2:3 (82., FE) und 3:3 (89.) bestätigt. In der Nachspielzeit hatte Jörn Ubben sogar noch die Riesengelegenheit zum 4:3 (90+1).

Tore: 0:1 Asseln (10.), 1:1 Grube (73.), 1:2 Asseln (76.), 1:3 Torben Wulf (80.), 2:3 Henrik Listner (82., FE), 3:3 Ubben (89.).

SSV Bredenbek – FSV Friedrichsholm 3:0 (1:0)

Von Beginn an gab es unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Ole Moritz keinen Zweifel, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die Hausherren bestimmten eindeutig das Spielgeschehen und hätten früh in Führung gehen können, doch Sturmtank Christian Dalpiaz traf nur das Aluminium. Zehn Minuten später machte er es besser und nutzte seine zweite Chance zur Führung. „Wir hätten zur Halbzeit eigentlich klarer vorne liegen müssen“, kritisierte SSV-Betreuer Marco Holste, dem auch noch die „Kerze“ von Dennis Miszlik, einen Meter vor dem gegnerischen Kasten, in unguter Erinnerung blieb. Spätestens mit dem verwandelten Foulelfmeter von Sven-Ole Schwanebeck (53.) war die Partie gegen kämpferisch starke, aber insgesamt zu harmlose Gäste entschieden.

Tore: 1:0 Dalpiaz (31.), 2:0 Schwanebeck (53.), 3:0 Dalpiaz (81.).
 

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