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Landeszeitung

18. Oktober 2017 | 00:57 Uhr

Fussball : Wittenseer SV kennt keine Gnade

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse A RD-ECK schickt den FC Fockbek mit 7:1 wieder nach Hause.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2013 | 06:15 Uhr

In der Fußball-Kreisklasse A enteilen der Wittenseer SV (7:1 gegen den FC Fockbek) und die SG BSV/EMTV (2:1 gegen den SSV Bredenbek) ihrer Konkurrenz. Lediglich Eckernförde IF kann nach einem 5:0 (3:0) über den Osdorfer SV II noch mithalten, weil der SV Fleckeby sich ein torloses Remis beim SV Holtsee leistete.
Der SV GW Todenbüttel blieb nach einem 4:1 (0:1)-Erfolg beim TuS Rotenhof II zum siebten Mal ungeschlagen.

Wittenseer SV – FC Fockbek 7:1 (4:0)

Der WSV bewies in diesem Spiel einmal mehr, warum er momentan zu recht an der Tabellenspitze steht. Geduldig warteten die Schützlinge von Peter Thede auf ihre Chance gegen einen in der ersten halben Stunde sich defensiv stabil präsentierenden Gast. Als Torben Wulf zur 1:0-Führung traf (31.) war der Bann gebrochen, denn innerhalb von sechs Minuten erzwangen die Hauherren mit drei weiteren Treffern schon vor dem Seitenwechsel die Entscheidung. „Ich bin nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden, sondern auch mit der Art und Weise, wie wir diesen Sieg erspielt haben“, so Thede.

Tore: 1:0 Wulf (31.), 2:0 Lennart Rehbehn (34.), 3:0 Pascal Reimers (38., FE), 4:0 Pascal Diedrichsen (40.), 5:0 Florian Schäfe (49.), 6:0 Reimers (59., FE), 7:0 Maximilian Labs (66.), 7:1 Piet Schulz (83., FE).

TuS Rotenhof II – SV GW Todenbüttel 1:4 (1:0)

Die erneute Niederlage zeigt, dass es eine schwere Saison für die TuS-Reserve werden wird, während die Grün-Weißen ihre Erfolgsbilanz weiter ausbauten. Die Zuschauer sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten. Die Hausherren diktierten das Geschehen vor der Pause, doch ihnen gelang trotz einiger guter Möglichkeiten nur eine knappe 1:0-Führung, die Patrick Nemec erzielte (19.). Nach Wiederbeginn waren die Gäste, die sich sogar den Luxus eines verschossenen Foulelfmeters leisteten, dann deutlich überlegen. „GW zeigte sich insgesamt wesentlich effektiver“, bilanzierte TuS-Coach Raffael Hopp.

Tore: 1:0 Nemec (19.), 1:1 Marten Reimers (58.), 1:2 Ole Petersen (65.), 1:3, 1:4 Timo Ihfe (69., 90.).
Bes. Vork.: Johann Wolf verschießt FE (72., GW).

FSV Friedrichsholm – Brekendorfer TSV 6:1 (3:0)

Ohne den im Urlaub weilenden Cheftrainer Berndt Gosch kam der Aufsteiger zu einem überzeugenden Sieg. In den letzten Wochen heimste der FSV immer wieder Komplimente, aber wenig Punkte ein. Das war gegen die Brekendorfer anders. „Von der ersten Minute zeigte sich die Mannschaft hellwach und hat die sich bietenden Chancen auch konsequent genutzt“, freute sich Betreuer Jörg Jensen über die starke Leistung. Zudem kam ihnen entgegen, dass den Gästen früh ein Eigentor unterlief (6.). Lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit verlor die Heimelf 15 Minuten die Ordnung, doch mit dem 4:0 durch Holger Steensen (60.) war die Partie endgültig entschieden.

Tore: 1:0 Hendrik Kwaterski (6., ET), 2:0 Steensen (17.), 3:0 Andreas Eggers (25.), 4:0 Steensen (60.), 5:0, 6:0 Eggers (63., 68.), 6:1 Henrik Staack (88.).
Gelb-Rote Karte: Thies Harder (81., wdh. Foul, FSV).

SV Holtsee – SV Fleckeby 0:0

„Die Mannschaft hat sich für ihr gutes Spiel nicht belohnt“, ärgerte sich Holtsees Sprecher „Fiete“ Breßler insbesondere über die vergebenen Großchancen in der Schlussphase. Der bisher defensiv schwache Gastgeber hatte sich vorgenommen, die Null endlich mal in die Halbzeitpause mitzunehmen. Doch bereits in der vierten Minute musste Keeper Daniel Wussow in höchster Not gegen Jens Matthiesen retten. Es sollte aber die einzige echte Chance für die Gäste bleiben, da die Hausherren mit ihrer Umstellung auf Libero und zwei Sechsern Erfolg hatten. Die Krönung blieb ihnen am Ende verwehrt, weil Rene Minack, Christoph Marten und Niklas Carl keine ihrer insgesamt sechs klaren Möglichkeiten zwischen der 79. und 86. Minute nutzen konnten.

Tore: Fehlanzeige.

Eckernförde IF – Osdorfer SV II 5:0 (3:0)

Der Tabellendritte aus Eckernförde ließ dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance und gewann auch in der Höhe verdient. „Das war bisher unsere spielerisch beste Saisonleistung“, lobte IF-Coach Toni Fahn den Auftritt seines Teams, aus dem zwei Spieler herausragten: Tobias Sothmann räumte als klassischer Libero alles weg, was sich ihm in den Weg stellte, und Torjäger Raffael Fischer erzielte vier Treffer in Folge, darunter einen lupenreinen Hattrick. „Ich möchte seine Qualitäten überhaupt nicht schmälern, aber die Tore waren auch ein Verdienst der gesamten Mannschaft, die es immer wieder verstanden hat, ihn blendend in Szene zu setzten“, so Fahn.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Fischer (15., 30., 43., 75.), 5:0 Michele Heidrich (80.).

SG BSV/EMTV – SSV Bredenbek 2:1 (0:1)

Für die Truppe von SG-Trainer Stefan Truelsen war es ein hartes Stück Arbeit, um am Spitzenreiter aus Wittensee dran zu bleiben. „Gegen den SSV tun wir uns grundsätzlich schwer“, wusste Truelsen bereits vorher, was seine Elf erwarten würde. Im ersten Durchgang besaß die Heimelf zwar ein optisches Übergewicht, doch das Tor machten die über Konter stets gefährlichen Gäste durch Stephen Hell (40.). Mit zunehmender Spieldauer setzte die SG dem allmählich nachlassenden und härter einsteigenden SSV trotz Unterzahl immer mehr unter Druck. „Dieser nimmermüde Einsatz hat sich am Ende gelohnt“, bescheinigte Truelsen seinem Team eine fortgeschrittene Reife im Vergleich zur Vorsaison.

Tore: 0:1 Hell (40.), 1:1 Frank Moor (82.), 2:1 Tobias Jung (88.).
Gelb-Rote Karte: Marco Kock (58., wdh. Foul, SG).
Rote Karte: Mirko Marten (90., Unsportlichkeit, SG).

Gettorfer SC II – TSV Rieseby abgebrochen

Die Partie der Tabellennachbarn wurde aufgrund eines unglücklichen Zusammenpralls zwischen Gettorfs Nils Rosner und TSV-Libero Tim Kosgalwies in der 32. Minute beim Stand von 1:1 im beiderseitigem Einvernehmen der Mannschaften vom souveränen Unparteiischen Benjamin Hord abgebrochen. Rosner blieb nach dem Kopfballduell benommen liegen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, während Kosgalwies die Partie wohl hätte fortsetzen können.

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