Vogelgrippe in den Hüttener Bergen : Wittensee jetzt Sperrgebiet

Für den Sperrbezirk  gelten strikte Vorgaben.
Für den Sperrbezirk gelten strikte Vorgaben.

Die tot am Wittensee gefundenen Vögel wurden untersucht. Sie verendeten an der Vogelgrippe.

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16. November 2016, 19:12 Uhr

Nach der Region um die Schlei ist jetzt auch der Wittensee von der Vogelgrippe betroffen. Wie die Kreisverwaltung gestern auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte, wurden die tot am See gefunden Vögel stichprobenartig untersucht: Sie sind an der Geflügelpest verendet. Somit wird es nun auch ein Sperrbezirk von drei Kilometer und einen Beobachtungsraum von zehn Kilometer Radius um den Fundort geben. Am Wochenende hatte Florian Käselau, Betreuer des Fauna-Flora-Habitates Gebiet Wittensee , an der Straße nach Haby drei tote Reiherenten gefunden. Naturschützer Horst Andritzke entdeckte weitere tote Wasservögel in den Uferbereichen. Amtsdirektor Andreas Betz hatte auf der Sitzung am Montagabend berichtet, dass bisher 13 tote Vögel gemeldet wurden: zehn in Groß Wittensee, zwei in Bünsdorf und ein Tier in Holtsee. In dem Sperrgebiet dürfen Vögel und Bruteier nicht aus dem Bestand verbracht werden, gleiches gilt für Fleisch von gehaltenen Vögeln. Aufgefundene tote Vögel sind sofort zu melden. Auch Hunde und Katzen dürfen nicht mehr frei umherlaufen.  

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