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Fussball-Kreisklasse : Wittensee hält Aufstiegskampf offen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Vizemeister bezwingt den SV Fleckeby mit 4:0 und sorgt damit für einen Dreikampf um das letzte Kreisliga-Ticket.

Die Frage nach dem dritten Aufsteiger in die Kreisliga wurde am vorletzten Spieltag der Fußball-Kreisklasse A durch eine 0:4 (0:1)-Niederlage des SV Fleckeby beim Wittenseer SV vertagt. Ansprüche auf Rang drei können jetzt noch der SSV Bredenbek (3:2 beim Gettorfer SC II) und der SV GW Todenbüttel (2:0 bei der SG BSV/EMTV) anmelden, die mit einem, bzw. zwei Zählern zurückliegen. Im Tabellenkeller ist dagegen eine Entscheidung gefallen: Der SV Holtsee muss nach einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den Brekendorfer TSV definitiv absteigen, weil der Osdorfer SV II beim TSV Rieseby mit 5:1 (2:1) gewann und damit nicht mehr einzuholen ist.

Wittenseer SV – SV Fleckeby 4:0 (1:0)

Die Spitzenbegegnung des 29. Spieltages wurde eine überraschend einseitige Angelegenheit zugunsten des Tabellenzweiten, der sich eindrucksvoll für die Niederlage aus der Vorrunde revanchierte (1:5). „Wir haben den Gegner ständig beschäftigt und dadurch keine echte Torchance zugelassen, auch weil Torben Rehder und Hans-Christian Trautrims die beiden Fleckebyer Sturmspitzen Jens Matthiesen und Dramane Guidiera sehr gut im Griff hatten“, schwärmte WSV-Trainer Peter Thede. Nach zwei Treffern von Pascal Reimers (25., 57.,) und einem Tor von Torben Wulf (60.) belohnte sich Florian Schäfe mit dem 4:0 (85.) für seine ganz starke Vorstellung.

Tore: 1:0, 2:0 Reimers (25., 57.), 3:0 Wulf (60.), 4:0 Schäfe (85.)
Gelb-Rote Karte: Kevin Hansen (85., Meckern, SVF).

FSV Friedrichsholm – FC Fockbek 5:3 (3:1)

Für beide Teams ging es um nichts mehr, und so spielten sie dann, sehr zur Freude der Zuschauer, munter drauf los. Den besseren Start erwischten dabei die Hausherren, die nach Treffern von Jan Broocks (2.) und Andreas Eggers (6.) ein schnelles 2:0 vorlegten, ehe sich die Gäste mit dem Tor von Piet Schulz (9.) genötigt sahen, ebenfalls am Geschehen teilzunehmen. „Der Unterschied war, dass wir in den entscheidenden Momenten noch einen drauf setzen konnten und der FC nicht gemerkt hat, dass bei uns mit Stefan Holze wieder ein Feldspieler im Kasten stand“, schmunzelte FSV-Coach Berndt Gosch.

Tore: 1:0 Broocks (2.), 2:0 Eggers (6.), 2:1 Schulz (9.), 3:1 Kristoph Möller (45.), 3:2 Karsten Möller (50.), 4:2 Sven Danlowski (55.), 4:3 Maximilian Seubert (75.), 5:3 Eggers (77.).
Gelb-Rote Karten: Andre Bollmann (75., Meckern, FC), Danlowski (78., Foul, FSV), Dennis Schöning (85., Foul, FSV).

Gettorfer SC II – SSV Bredenbek 2:3 (1:1)

Sollte neben dem SV Holtsee eine weitere Mannschaft absteigen, muss die GSC-Reserve nach dieser unglücklichen Last-Minute-Niederlage weiter zittern. „Ein Unentschieden wäre schon gerechter gewesen, aber danach fragt morgen keiner mehr“, so GSC-Trainer Karsten Bengius, der sich zwar über den vermeidbaren Treffer von Bredenbeks Lasse Schwanebeck in der Nachspielzeit (90.+1) ärgerte, nicht aber über die Leistung seines Teams. „Die war nämlich absolut in Ordnung. Man darf zudem nicht vergessen, dass wir mit vielen Spielern, die eigentlich zum Stamm der dritten Mannschaft gehören, auflaufen müssen“, sprach Bengius insgesamt von einer guten und ausgeglichenen Begegnung.

Tore: 0:1 Christian Dalpiaz (25.), 1:1 Nils Rosner (44.), 1:2 L. Schwanebeck (46.), 2:2 Stefan Schäfer (80.), 2:3 Schwanebeck (90.+1).

SV Holtsee – TSV Brekendorf 0:1 (0:1)

Nach der 20. Saisonniederlage sind beim SV Holtsee die Lichter der Kreisklasse A ausgegangen. Die Gäste verteilten keine Geschenke, spielten sicher von hinten heraus und erarbeiteten sich zwangsläufig die besseren Torchancen. „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn es zur Pause 0:3 gestanden hätte“, wollte Holtsees eingewechselter Spieler Sebastian Kehr dann auch nichts beschönigen. Die „Einladung“ zum Tor des Tages zeigte einmal mehr, warum die Holtseer absteigen werden: Wieder einmal ein Pass aus der eigenen Abwehr, unbedrängt in die Mitte und in den Fuß des Gegners, nahm Sönke Drews dankbar auf und vollendete mit einem trockenen Distanzschuss zum 0:1 (45.). Trotz zweifacher Überzahl schaffte es der Tabellenletzte nicht, dem Spiel eine Wende zu geben.

Tor: 0:1 S. Drews (45.).
Gelb-Rote Karten: S. Drews (65., Meckern, TSV), H. Drews (82., Meckern, TSV).
 

SG BSV/EMTV – SV GW Todenbüttel 0:2 (0:0)

Die Grün-Weißen nahmen die drei Punkte vom Tabellenführer gerne mit auf die Heimreise und wahrten so ihre Minichance auf den direkten Wiederaufstieg. Der Heimelf merkte man deutlich an, dass die Luft nach der Entscheidung im Meisterrennen raus ist. „Keiner meiner Spieler erreichte heute Normalform. Es war, gemessen am Tabellenplatz beider Teams, ein niveauarmes Spiel mit wenigen Höhepunkten“, so SG-Trainer Truelsen. Für die sorgte Todenbüttels ehemaliger „Außenminister“ Mitchell Westerweller, der in der Schlussviertelstunde beide Treffer erzielte (75., 78.). „Man hat erneut gesehen, dass es ohne unsere Führungsspieler Mirko Marten und Frank Moor noch nicht geht. In der Zukunft werden da auch andere Spieler Verantwortung übernehmen müssen“, fordert Truelsen im Hinblick auf die Kreisligasaion.

Tore: 0:1, 0:2 Westerweller (75., 78.).

SV Felm – TuS Rotenhof II 3:1 (1:1)

„Wenn wir nur einen Treffer kassieren, mussten wir zwangsläufig als Sieger vom Platz gehen“, lautete der lapidare, und nicht ganz ernstgemeinte Kommentar von Felms Coach Kay Mielenz angesichts der sonst chronischen Defensivschwäche. In diesem bedeutungslosen und fairen Duell erzielten die Gäste beide Treffer vor der Pause. Trotzdem stand es 1:1, weil Rotenhofs Carsten Wriedt kurz vor dem Gang in die Kabine ein Eigentor unterlief (44.). Philipp Sponagel stellte für die Heimelf mit zwei Toren (55., 65.) die Weichen auf Sieg, auch weil Manuel Bart mit einem Strafstoß am Felmer Gehäuse vorbeizielte (68.). „Insgesamt war es eher ein lauer Frühlingskick“, bilanzierte Mielenz.

Tore: 0:1 Markus Passig (37.), 1:1 Wriedt (44., ET), 2:1, 3:1 Sponagel (55., 65.).

TSV Rieseby – Osdorfer SV II 1:5 (1:2)

Wie schon das Hinspiel (3:2) konnte die Reserve des OSV auch das zweite Aufeinandertreffen gegen den Mitaufsteiger für sich entscheiden. Das auch völlig verdient, weil sie wesentlich mehr investierten und ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt unbedingt nutzen wollten. Ein wenig entspannter sieht es dagegen Riesebys Spieler-Trainer Thorsten Hauns, der trotz großer personeller Probleme nicht für sein Team auflief. „Es geht darum, die jungen Spieler heranzuführen. Sollten wir den Abstieg in Kauf nehmen müssen, geht die Welt auch nicht unter“, betont Hauns immer wieder. Der OSV konnte sich einmal mehr auf seinen Goalgetter verlassen: Daniel Drews schoss die Hausherren mit vier Toren fast im Alleingang ab.

Tore: 0:1 Dennis Bromann (3.), 1:1 Mark Daniels (13.), 1:2, 1:3, 1:4, 1:5 Drews (41., 68., 70., 83., FE).

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