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Fussball : Wisser froh über schnelle Lösung: Rohwedder übernimmt den TuS Jevenstedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der neue Trainer des Kreisligisten steht fest.

von
erstellt am 20.Okt.2013 | 21:45 Uhr

Das ging fix. Nur drei Tage nachdem der TuS Jevenstedt sich von seinem Trainer Helge Becker getrennt hat, war die Vereinbarung mit seinem Nachfolger getroffen. „Ich hatte am Mittwoch mit ihm telefoniert und am Freitag waren wir uns einig, und er hat zugesagt“, bestätigte der Jevenstedter Vereinsvorsitzende Heiko Wisser nach dem 3:2-Sieg gegen Osterby.

Er, damit ist Michael Rohwedder gemeint. Der Coach, der bis zum Sommer beim Verbandsligisten Büdelsdorfer TSV in Amt und Würden war, sah den Auftritt seiner neuen Mannschaft gegen Osterby noch als Zuschauer. „Am Dienstag wird er zum ersten Mal das Training leiten und am Sonntag wird er im Heimspiel gegen Waabs an der Linie stehen“, so Wisser, der sichtlich erleichtert über die schnelle Einigung war: „Jevenstedt war immer ein ruhiger Verein. Das war zuletzt kein gutes Bild, was wir abgegeben haben.“ Und die Freistellung von Helge Becker hat ein Nachspiel und zwar ein versöhnliches. „Die Mannschaft hat eingesehen, dass sie einen großen Fehler gemacht hat. Die Art und Weise, wie das mit Helge gelaufen ist, war nicht in Ordnung. Das hat er nicht verdient. Sie will sich mit ihm und Oliver Maaßen noch einmal treffen und ein klärendes Gespräch führen. “ Der Liga-Obmann war aus Solidarität zu Becker zurückgetreten.

Rohwedder indes freut sich auf seine neue Aufgabe. „Das ist eine Mannschaft mit viel Potenzial und der Verein ist toll geführt“, so der Coach, der gegen Osterby die zwei Gesichter des TuS sah. In der Offensive verfügt Jevenstedt über wahnsinnig viele Möglichkeiten. Nahezu alle Spieler gehen eine hohes Tempo und sind torgefährlich. Auf der anderen Seite ist die Sorglosigkeit, mit der die Mannschaft bisweilen verteidigt, beunruhigend. Und wenn das Team den Sack nicht frühzeitig zumacht, ist es, wie gegen Osterby, oftmals ein Tanz auf der Rasierklinge. Denn ein Punkt oder sogar eine Niederlage lag am Sonntag durchaus im Bereich des Möglichen.

Rohwedder also wird mit dem Team viel Freude haben, aber auch viel Arbeit.

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