Eine Schüler-Initiative : Wird Rendsburg Stadt des fairen Handels?

Aus Bioläden und Discountern: Rasmus Petersen, Chantalle Härich, Jost Lange und Tabea Kaes (von links) mit „fairen“ Artikeln.
Aus Bioläden und Discountern: Rasmus Petersen, Chantalle Härich, Jost Lange und Tabea Kaes (von links) mit „fairen“ Artikeln.

An der Freien Waldorfschule fand eine Präsentation statt. Die Stadt muss vor der Ernennung Beschlüsse fassen. Bestimmte Anzahl von Geschäften erforderlich.

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27. Februar 2014, 12:53 Uhr

Eckernförde ist es schon – Rendsburg könnte nach dem Wunsch einiger junger Leute ebenfalls Fairtradetown (Stadt des fairen Handels) werden: Im Rahmen der Oberstufentage an der Freien Waldorfschule fand gestern die Präsentation eines Projekts von 15 Schülern der 9. und 10. Klassen um Lehrer Jan Wedekind statt. Die Jugendlichen hatten eine Umfrage unter 18- bis 64-Jährigen in der Fußgängerzone gestartet. Alle zeigten die Bereitschaft, für „Fairtrade“-mehr als für herkömmliche Produkte zu zahlen. Erstaunt war die Initiativgruppe, dass nicht nur in Bioläden, sondern auch bei Discountern fair gehandelt wird. Zu fünf Kriterien, die eine Stadt als Fairtradetown erfüllen muss, gehört ein Beschluss, dass bei Sitzungen und öffentlichen Anlässen Kaffee und ein weiteres „faires“ Produkt gereicht werden. Außerdem muss eine bestimmte Anzahl von Geschäften Artikel dieses Sortiment führen.

Eine Informationsveranstaltung findet am kommenden Donnerstag im Alten Rathaus statt. Der Vorsitzende des Orts- und Kreisverbandes im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, Peter Raub, will in deren Versammlungen auf die Initiative aufmerksam machen.

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