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Was sagt eigentlich...? : „Wir werden am Auftreten arbeiten“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der neue RTSV-Trainer Fritz Bohla stellt sich den Fragen der Landeszeitung.

Seit Mittwoch ist Fritz Bohla (66) neuer Trainer beim Rendsburger TSV. Der Landeszeitung erklärt er, warum er das Traineramt übernimmt, welchen Eindruck er vom Team hat und wie er die Zukunft des Vereins sieht.


Was hat Sie bewogen, den RTSV bis zum Saisonende zu übernehmen?
Bohla:
Am Mittwoch haben sich der Vereins-Vorstand und neun Spieler getroffen. In einer sehr sachlichen und besonnenen Art haben die Spieler die Gründe für einen Trainerwechsel angesprochen. Kerem Atamtürker war keinesfalls der alleinige Anführer. Das war schließlich auch ausschlaggebend für meine Entscheidung, die Mannschaft zu übernehmen.

Welchen Eindruck haben Sie vom Leistungsstand des Kaders?
Schon zu Zeiten von Christian Heider habe ich vertretungsweise das Training geleitet. Mir ist aufgefallen, dass individuelle Fähigkeiten im Team vorhanden sind, jedoch ohne systematische Vorbereitung und vor allem kontinuierliche Trainingsbeteiligung kann kein Spieler sein Potenzial wirklich ausschöpfen.


Mit Serdzan und Mosad Redzepovski sind zwei Spieler im Kader, die zuletzt bei Christian Heider aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr gespielt haben. Warum gehören sie jetzt wieder zum Kader?
Mosad spielte unter Christian aus disziplinarischen Gründen nicht. Serdzan, hat wie auch andere Spieler, aus anderen Gründen nicht mehr am Trainings- und Spielbetrieb teilgenommen. Beide haben sich bei ihren Mannschaftskameraden entschuldigt. Ich werde ihr Verhalten genau beobachten und ihnen eine Bewährungschance einräumen. Jörg Ahrends ist von sich aus wieder zum Training erschienen.

Wie hat sich die Mannschaft aus Ihrer Sicht gegen Gettorf präsentiert?
Um ehrlich zu sein, war es ein glücklicher Punktgewinn. Mit dem Einsatz und der Leistungsbereitschaft war ich zufrieden. Für ein besseres Ergebnis waren in diesem Spiel die konditionellen Voraussetzungen nicht vorhanden.


Es stehen noch neun Spiele aus. Worauf werden Sie in den restlichen Wochen den Schwerpunkt legen und welche Schwächen gilt es dabei auszumerzen?
Das Team hat zugesichert, intensiver zu trainieren, in den beiden nächsten Wochen jeweils drei Mal. Nur so können wir die erforderlichen konditionellen Anforderungen erreichen. Zudem werden wir am Gesamtauftreten des Teams arbeiten. Damit meine ich die Achtung des Gegners und der Schiedsrichter. Ein weiterer Schwerpunkt wird sein, taktische Vorgaben in Begeisterung und Spielfreude umzusetzen.

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