Kropp : "Wir brauchen die jungen Leute"

Vertragsunterzeichnung in der Geestlandschule: Sabrina Kuchlenz, Lars Thomsen, Tanja Sandring, Renè Schmidt, Heinz Schlüter (stehend) Matthias Retzlaff, Stefan Wesemann, Jörn Groth, Ulf Thiesen (von links). Foto: gutsche
Vertragsunterzeichnung in der Geestlandschule: Sabrina Kuchlenz, Lars Thomsen, Tanja Sandring, Renè Schmidt, Heinz Schlüter (stehend) Matthias Retzlaff, Stefan Wesemann, Jörn Groth, Ulf Thiesen (von links). Foto: gutsche

Geestlandschule und örtliche Wirtschaftsunternehmen vereinbaren Lernpartnerschaften

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16. Februar 2013, 08:53 Uhr

Kropp | Die Betriebe rund um Kropp und die Geestlandschule wollen künftig enger zusammenarbeiten. Schule und Unternehmen streben eine "Lernpartnerschaft" an. Das jeweilige Unternehmen unterstützt dabei die pädagogische Arbeit im Fachunterricht und bei der Berufsorientierung. Den Anfang machten Matthias Retzlaff von der Bäko und Jörn Groth vom Hotel "Wikingerhof". Weitere Kooperationsverträge sind in Vorbereitung.

Eltern- und Schülervertreter, Tanja Sandring, Fachberaterin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Flensburg, und Stefan Wesemann, Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren Schleswig, waren dabei, als der Kooperationsvertrag zwischen Schule und Firmen unterschrieben wurde. Für die Schule zeichneten Schulleiter Heinz Schlüter und Koordinator Ulf Thiesen.

Durch die enge Bindung von Schule und Unternehmen werde den Jugendlichen die Lebenswirklichkeit näher gebracht, sagte Ulf Thiesen. "Wir brauchen die jungen Leute", erklärten Matthias Retzlaff und Jörn Groth übereinstimmend. Man dürfe daher die Zusammenarbeit nicht nur auf Praktika und Berufsinformationstage beschränken. Vielmehr sollten Unternehmen verstärkt in die Schulen gehen und mit Projekten, Vorträgen und anderen Initiativen die Schüler auf die Anforderungen einer Ausbildung und der Arbeitswelt vorbereiten helfen.

Die Betriebe erhoffen sich, die Ausbildungsfähigkeit zu verbessern, die Ausbildungsabbruchrate zu senken und den Wirtschaftsstandort zu sichern. Die Schule erwartet von der Zusammenarbeit eine stärkere Ausbildungsmotivation der Schüler, Alltagsbezug der Lerninhalte, Nutzung von Expertenwissen und Förderung von neuen Unterrichtsformen.

IHK, Handwerkskammer und das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr unterstützen "Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft" seit 2006, denn die Wirtschaft ist auf gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs angewiesen. Seit dieser Zeit wurden rund 750 Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben geschlossen.

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