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Ellerdorf : Wilwarin-Festival: Der Aufbau hat begonnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das 17. Festival in Ellerdorf wirft seine Schatten voraus. Eine Woche vor dem großen Ereignis sind die Organisatoren unter Hochdruck mit den Aufbauarbeiten beschäftigt.

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 11:00 Uhr

Mit Hammer, Nägeln und Zollstock bewaffnet, klettert Matze Petschel die Leiter hinauf. Oben angekommen muss die Holzbalkenkonstruktion befestigt werden. Denn das Gerüst aus vier großen Pfählen soll schon in einer Woche als Front-Open-House fertig sein. Dann nämlich beginnt das 17. Wilwarin-Festival.

Zwischen Ellerdorf, Eisendorf und Alt Mühlendorf werden wieder gut 3000 Besucher erwartet. Damit diese sich auf dem sechs Hektar großen Festival-Gelände auch wohl fühlen, sind ehrenamtliche Helfer rund um die Uhr im Einsatz. „Vor gut zwei Wochen haben wir mit dem Aufbau begonnen“, berichtet Organisator Arnulf Zurheide. Bis zum Ende des Festivals werden 300 Helfer für Auf- und Abbau und ein reibungsloses Festwochenende sorgen.

Trotz der vielen Arbeit, die den Ehrenamtlichen bis dahin bevor steht, haben sich die Organisatoren auch dieses Jahr wieder etwas einfallen lassen. Statt das Material aus dem vergangenen Jahr einfach an gleicher Stelle wieder aufzubauen, werden sämtliche Balken oder Schilder neu angemalt. „Wir machen die Deko jedes Jahr neu, damit es jedes Jahr auch anders aussieht und die Leute immer wieder etwas Neues entdecken können“, berichtet Arnulf Zurheide. Ein grober Leitfaden wird dabei verfolgt; auf welches Thema sich die Besucher freuen dürfen, „wird aber eine Überraschung.“

Bei einem Rundgang über die Felder bleibt Zurheide an einer von Brennesseln bewachsenden kleinen Grube stehen. „Man sieht es zwar noch nicht, aber nächstes Wochenende wird hier die Reagge-Bühne stehen. Wie ein kleines Amphitheater.“ Die Kreativität des Organisationsteams kennt keine Grenze.

Die Planungen für die 17. Auflage des Wilwarin-Festivals „sind eigentlich das ganze Jahr über in Gange“, berichtet Zurheide. Im Winter setzt sich das Organisationsteam gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, Polizei, Sanitätern, Bürgermeister und allen anderen Beteiligten an einen runden Tisch. „Das hat sich sehr bewehrt“, betont Arnulf Zurheide. „So können Probleme schon gleich im Vorfeld aus dem Weg geschafft werden.“

Tickets für das Wilarin-Festival sollten sich Besucher schon jetzt besorgen. „Der Kartenvorverkauf läuft dieses Jahr ungewöhnlich gut“, so Arnulf Zuheide. „Wir sind sehr überrascht. Dabei machen wir gar nichts anders, als sonst.“ Mainacts sind in diesem Jahr die Bands Großstadtgeflüster und Terrorgruppe. Auf insgesamt fünf Bühnen werden Bands, Solokünstler, Dj’s, Poetry-Slammer und andere Künstler das Publikum unterhalten.

Wichtig sei es den Organisatoren, dass nicht die Musik im Mittelpunkt steht, sondern das Erlebnis. „Neulinge lassen sich hier immer wieder von den erfahrenen Wilwarin-Kennern anstecken. So feiern wir jedes Jahr gemeinsam ein gemütliches und entspanntes großes Fest“, blickt Zurheide auf den 5. und 6. Juni voraus. Bis dahin sei zwar noch unendlich viel Arbeit, Kreativität, Herzblut und schlaflose Nächte gefragt, „aber um es mit den Worten eines Freundes zu sagen: ,Am Ende wird ein Festival draus’.“

 

> www.wilwarin.de

 

 

 

 

 

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