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Wirtschaft fordert : Willy-Brandt-Platz soll Bauland werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Alle Kommunen schaffen Neubaugebiete – nur Rendsburg hinkt hinterher. Deshalb fordert der Unternehmensverband Mittelholstein jetzt, den großen Platz neben der Nordmarkhalle zu besiedeln.

shz.de von
erstellt am 14.Jul.2017 | 11:53 Uhr

Der Unternehmensverband Mittelholstein hat die Stadt Rendsburg aufgefordert, mehr Flächen für die Wohnbebaung bereitzustellen. Auf der Sommerpressekonferenz des Verbandes, der knapp 500 Firmen im Raum Rendsburg vertritt, schlug Geschäftsführer Michael Thomas Fröhlich vor, den Willy-Brandt-Platz als Fläche für Privatgrundstücke freizugeben. Die benachbarte Nordmarkhalle eigne sich als Erweiterung der bestehenden Ausstellungen im Hohen Arsenal, zum Beispiel unter der Trägerschaft einer Stiftung. Die Jahr- und Flohmärkte, die bisher im Schatten der Hochbrücke veranstaltet werden, könnten nach Ansicht der Unternehmer auf andere Plätze im Stadtgebiet ausweichen. Für die Konzerte und anderen Events im Bullentempel sei Platz im Kulturzentrum und in den Aulen der Schulen. „Rendsburg muss neu denken“, sagte Fröhlich, „wir müssen die Beklemmung, die über der Stadt liegt, auflösen“. Nötig sei auch ein Bekenntnis der Umlandkommunen zu Rendsburg. „Die Region muss erkennen, dass sie mitverantwortlich ist für Rendsburg und den hohen Grad der Verschuldung.“ Viele Einrichtungen der Daseinsvorsorge befänden sich in der Stadt, würden jedoch auch vom Umland genutzt.

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