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Trecker-Tour : Willkommen zurück in der Heimat

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Fahrt durch Europa mit einem Oldtimer-Trecker ist zu Ende: Peter Thomsen ist in seine Heimatgemeinde Erfde zurück gekehrt. 5242 Kilometer hat der Fahrer mit seinem Gespann zurückgelegt.

Peter Thomsen ist von seiner Europa-Treckertour zurückgekehrt. Sonntagnachmittag tuckerte er von Pahlen kommend mit seinem Allgaier R 22 und Wohnwagen in Erfde ein, wo er am Ortseingang von Einwohnern, dem Bürgermeister Thomas Klömmer, der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Musikzug Erfde gebührend empfangen wurde.

Mit musikalischer Begleitung ging es zum Feuerwehrgerätehaus. Dort gab es einen Empfang mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Sowohl der Trecker als auch der Wohnwagen konnten ausgiebig in Augenschein genommen werden. Im Wohnwagen hingen noch die Willkommensgirlanden aus Pisz, sowie selbstgemalte Kinderbilder aus Frankreich.

Viele der Erfder können immer noch kaum glauben, dass man mit einem so kleinen und vor allem langsamen Gefährt eine so lange Fahrt machen kann: „Das ist schon eine enorme Leistung“, fand auch Bürgermeister Thomas Klömmer und ergänzte nicht ganz ernst gemeint: „Dann kommt als nächstes wohl die Weltreise“. Die wird wohl warten müssen, Peter Thomsen ist froh, wieder zu Hause bei seiner Familie zu sein. Die wartete gar nicht erst die Ankunft in Erfde ab, sondern fuhr am Vorabend nach Bad Bramstedt zu dem Campingplatz, auf dem Peter Thomsen im Mai nach seinem Start die erste Nacht verbrachte.

Die Fahrt durch Europa mit seinem Oldtimer-Trecker war ein lang gehegter Wunsch des pensionierten Lehrers. Der Besuch wichtiger Kriegsschauplätze und Gedenkstätten des Ersten und Zweiten Weltkrieges in Polen, Österreich und Frankreich waren Anlass der Reise. In diesem Jahr liegt der Erste Weltkrieg 100 Jahre zurück, der Zweite Weltkrieg 75 Jahre, der Fall der Mauer ist 25 Jahre her. Peter Thomsens Motto seiner Europa-Treckertour lautete „Frieden muss sein – nie wieder Krieg“. Über dieses Thema kam er in jedem der von ihm bereisten sieben Länder mit vielen Menschen ins Gespräch, auch mit Jugendlichen und Schülern, die sich ebenso beeindruckt von seinem Projekt zeigten, wie viele Ältere, die den Krieg oder die Nachkriegszeit miterlebten.

Auch über seinen Feuerwehraufkleber sowie über den Oldtimer-Trecker kam Peter Thomsen mit zahlreichen Menschen ins Gespräch. „Ich habe durch die Reise viele neue Freunde gewonnen und konnte auch Vorurteile abbauen“, erzählt der Treckerfahrer dem staunenden Publikum, dass sich am Feuerwehrgerätehaus in Erfde zur Begrüßung versammelt hatte. Auch hätte er nicht ein einziges Mal Angst gehabt, wo er auch war, habe er sich immer sicher gefühlt. Überall sei er freundlich empfangen und in seinem Vorhaben bestätigt worden. Somit gebe es auch nicht das schönste Erlebnis, denn alle Erlebnisse seien gleichermaßen schön und wertvoll für ihn gewesen. Die 5242 Kilometer hätten er und sein Gespann bis auf einige kleine Blessuren gut überstanden.

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