Handball-Oberliga : Wieder kein Sieg im Derby für die Westerrönfelder B-Mädchen

 Westerrönfelds Marlene Kahl (rechts) kann sich zwar gegen Nadine Mentzer von der HSG Eider Harde durchsetzen, scheitert aber mit ihrem Wurf.
Westerrönfelds Marlene Kahl (rechts) kann sich zwar gegen Nadine Mentzer von der HSG Eider Harde durchsetzen, scheitert aber mit ihrem Wurf.

Westerrönfelder B-Mädchen verlieren in der Handball-Oberliga auch das Rückspiel gegen die HSG Eider Harde.

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26. März 2019, 17:15 Uhr

Mit einem 25:24-Erfolg über den Handball SV Hamburg und Tabellenplatz 3 beendete die männliche Jugend B der HG OKT die Saison in der Oberliga. Die B-Mädchen der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD kassierten im letzten Spiel eine 16:19-Derbyniederlage gegen die HSG Eider Harde, liegen in der Abschlusstabelle als Siebte allerdings vor dem Kreisrivalen, der Neunter wurde.

Weibliche Jugend A

VfL Bad Schwartau – HSG Schülp/W’feld/RD 30:21 (13:9)

Unter erschwerten Bedingungen trat Westerrönfeld am Freitagabend die weite Reise nach Schwartau an. Mit einem dezimierten Kader und der Doppelbelastung einiger Spielerinnen entwickelte sich eine ganz schwierige Partie für die Truppe von Sönke Marxen. „Wir haben heute wirklich nicht unser bestes Spiel gemacht und Schwartau war einfach den Ticken stärker“, gab der Trainer unumwunden zu. Nach einer 6:5-Führung (14.) gerieten die Gäste durch einen 1:7-Lauf mit 7:12 ins Hintertreffen und erholten sich davon nicht mehr. Im zweiten Durchgang schwanden Westerrönfeld die Kräfte, so dass Schwartau das Ergebnis in die Höhe schrauben konnte. Marxen: „Jetzt müssen wir nach vorne schauen und unser letztes Saisonspiel gegen Ellerbek gewinnen, um den fünften Platz zu halten.“

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Schmidt, Asmus, Krämer – Kahl (1), Heidemann, Ganske (2), Olf (12/4), Peters, Rohwer (5), Bronevski (1), Carstensen.

HG OKT – TSV Altenholz 29:43 (14:23)

„Ich weiß nicht, wo wir heute gedanklich waren“, konnte sich HG-Trainer Vagn Hansen die Leistung seines Teams nicht erklären. Von Beginn an war klar, wer als Sieger von der Platte gehen sollte. Hansen: „Altenholz war zielstrebiger und gedanklich einfach schneller. Unsere Abwehr war zu harmlos und nicht schnell genug auf den Beinen.“ Das bestraften die Gäste gnadenlos und führten schon nach 15 Minuten mit 12:6. Auch im Angriff machte OKT zu viele Fehler, die Altenholz ins Tempospiel kommen ließen. In der Folge verwaltete der Tabellensiebte seinen Vorsprung gekonnt und erstickte jede Hoffnung der Gastgeberinnen, dieses Spiel noch zu drehen.

HG OKT: Storm – Christiansen (2), Köhnholdt (8/3), Clasen, Pawaletz (1), Christofzik (4), Huß (6), Rohwer (4), C. Bernhardt (3), M. Bernhardt (1).


Männliche Jugend B

HG OKT – HSV Hamburg 25:24 (13:10)

Revanche für die deutliche Niederlage nehmen und einen positiven Saisonabschluss schaffen – das waren die Vorgaben von HG-Trainer Andreas Eckner. Und sein Team setzte die Vorgaben um. Die Gastgeber ließen sich auch von der harten Gangart des HSV nicht einschüchtern, führten zur Pause mit 13:10. Der Seitenwechsel brachte einen kleinen Bruch im sonst so souveränen Spiel der HG mit sich. Der HSV ging mit 19:18 (37.) in Führung und lag fünfeinhalb Minuten vor dem Abpfiff mit 24:22 vorne. Doch in der Schlussphase zeigten die OKT-Spieler Moral und drehten die Partie. Henrik Koberg gelang der entscheidende Treffer zum 25:24-Endstand (49.).

HG OKT: Haack, Schmidt – Heldt (2), Langholz (1), Heinemann (1), Carstensen, Koberg (7), Ehrich (6), Prang (4), Thomsen (3/1), Petersen (1), Voß.



Weibliche Jugend B

HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Eider Harde 16:19 (9:12)

Von Anfang an war Feuer in der Begegnung, die von zwei starken Abwehrreihen dominiert wurde. „Wir haben unter der Woche einiges im Training gemacht, was wir heute super umgesetzt haben“, lobte Eider Hardes Trainerin Dörte Schatz. So führten die Gäste in der 21. Minute mit 10:6. Westerrönfeld kam gegen die starke Deckung überhaupt nicht in ihr Angriffsspiel. Das musste auch HSG-Coach Christian Schäfer eingestehen. „Gegen Eider Harde will es einfach nicht klappen. Wir haben eine sehr gute Abwehr gestellt und die Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert, aber im Angriff war die Chancenverwertung zu schlecht.“ So fuhr der Gast wie schon im Hinspiel einen verdienten Derbysieg ein, hatte aber auch ein paar nette Worte für die Verlierer parat. Schatz: „Obwohl es während des Spiels hoch herging, war der Umgang immer fair und sportlich. Das schätze ich sehr an Westerrönfeld.“

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Oldach – Schneider (1), Peters (1), Rose (6/2), Kahl, Rohwer (3), Hagemes, Traulsen, Baumann (3), Däuble, Holm (2), Epp.

HSG Eider Harde: Bruhn – Stolley (2/1), Rasmussen (3), Schildhauer, Dinter (2), Asmus, Mentzer (5), Weggemann, Müller (1), Röschmann, Delfs (3), Hintz (3).

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