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Landeszeitung

22. Oktober 2017 | 19:56 Uhr

Wie Phönix aus der Asche

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gasthaus Westensee nach dem Wiederaufbau eröffnet / Das Ausflugslokal soll Touristen anlocken

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2014 | 11:12 Uhr

Im August 2010 brannte die Gaststätte am Westensee bis auf die Grundmauern nieder. Knapp vier Jahre später freut sich die Gemeinde über das neue „Gasthaus Westensee“. Zahlreiche Gäste drängten zur Eröffnung in das neue Restaurant.

Der Gastraum mit Platz für rund 75 Personen ist in dezenten Grau- und Beige-Tönen gehalten und bietet einen Blick aus den großen, hohen Fenstern auf den Westensee. Der rote Tresen zieht gleich beim Eintritt die Blicke auf sich. „Wir haben den Gastraum bewusst neutral gehalten“, erklärte Adolf Dibbern. „Mit dem Tresen ist es uns gelungen, einen roten Farbtupfer zu setzen.“ Der Bürgermeister freute sich über den Standort des neuen Ausflugslokals, das auch Touristen als Anlaufpunkt dienen solle. „So ein Lokal gehört einfach zum Dorf dazu.“ Er sei mit dem Gesamtgebäude sehr zufrieden, das sich mit seinem Klinker und den Dachpfannen nahtlos an das Pastorat und die Kirche sowie den Kindergarten fügt.

Im Oktober 2012 beschloss die Gemeindevertretung, den Bauantrag zu stellen. Ein Schritt, der nur dank einer großen Mehrheit und der vorhandenen finanziellen Mittel möglich gewesen sei, so Dibbern. Und es habe sich gelohnt, für den Bau zu kämpfen. „Wir haben zukunftsorientiert gebaut. Nun besitzen wir als Gemeinde eine Immobilie, die wirtschaftlich tragbar ist und einen Gegenwert hat“, machte der Bürgermeister deutlich. Rund eine Million Euro habe der Neubau gekostet und liege damit unter dem geplanten Budget.

Die Pächter freuten sich, dass nun endlich alles fertig sei. „Der Baubeginn war im Juni vergangenen Jahres und eigentlich sollte alles früher fertig sein“, erzählte Christoph Schütt. „Doch die Arbeiten haben sich verzögert.“ Nun fehle nur noch die Terrasse, die fast komplett um das Gebäude herum reiche. Rund 100 Gäste sollen dann dort Platz finden, im Gastraum kann ein Bereich für Gesellschaften mit bis zu 30 Personen abgetrennt werden. Hunde sind – angeleint – ebenfalls gerne gesehen. Außerdem ist das gesamte Restaurant ebenerdig und mit einer Behindertentoilette ausgestattet.

Zusammen mit seinen beiden Söhnen wohnt das Pächter-Ehepaar in der Wohnung über der Gaststätte. „Diese ganz neue Aufgabe ist wirklich reizvoll“, sagte Christoph Schütt. Mit Sekt und kleinen Köstlichkeiten aus der Küche begrüßte er die Gäste gemeinsam mit seiner Frau Diana. „Bei dem kleinen Haus hätten wir nie mit dem Ansturm gerechnet“, zeigte sich Diana Schütt überwältigt. Die Pächter suchen noch Servicekräfte, gerne aus der Gastronomie. Von Mittwoch bis Montag von 11 bis 22 Uhr können die Gäste nun die gehobene bürgerliche Küche probieren, „Aber besonders in den Sommermonaten werden sich die Öffnungszeiten noch ändern“, war sich Christoph Schütt sicher. Außerdem sei ein Frühstücksangebot an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr in Planung.

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