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Fussball-Verbandsliga : „Wie Paderborn gegen den FC Bayern“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Den Aufsteiger TuS Rotenhof plagen vor dem heutigen Lokalderby gegen den Rendsburger TSV Personalsorgen.

Am zweiten Spieltag der Fußball-Verbandsliga steht mit der Partie zwischen dem TuS Rotenhof und dem Rendsburger TSV heute um 19 Uhr gleich das erste Derby auf dem Programm.

Beide Seiten freuen sich auf das Duell, auch wenn sich TuS-Coach Thomas Gosch, wie schon in Laboe, erneut mit personellen Problemen herumschlagen muss. „Neben den weiterhin privat verhinderten Christopher Runde, Dennis Bienwald und Torben Trost, fallen mir auch Alexander Ermeling und Kielian Möller verletzungsbedingt aus. Zudem ist der Einsatz von Christer Reiser ziemlich unwahrscheinlich.“ Die Situation beim Rendsburger Traditionsclub ist da schon wesentlich entspannter. „Alle Mann an Deck“, frohlockt RTSV-Trainer Stephan Waskönig, der mit seinem Team nicht nur deshalb als Favorit in die Begegnung gehen wird. „Natürlich wollen wir gewinnen, aber Rotenhof, die ich zwei Mal in der Kreisliga und beim LZ-Turnier beobachtet habe, ist nicht umsonst aufgestiegen“, hat Waskönig gehörigen Respekt vor dem unbekümmerten Aufsteiger. Gerade einmal vier Wochen ist das letzte Aufeinandertreffen her. Im Rahmen des LZ-Sommerturniers waren die Rendsburger mit 3:1 der verdiente Sieger.

Und so wäre Waskönigs Trainer-Pendant mit einer Punkteteilung bereits hochzufrieden: „Von den Rahmenbedingungen her ist das heutige Aufeinandertreffen doch eher ein Spiel wie zwischen dem SC Paderborn und Bayern München“, lässt Gosch erst gar keine Diskussion aufkommen, wer denn der Außenseiter ist. Trotzdem verspricht er dem Gegner, dass er sich auf einen heißen Fight einstellen darf: „Meine Jungs werden alles reinhauen, denn etwas Schöneres als im ersten Heimspiel der Verbandsliga seit fünf Jahren gleich ein Derby zu haben, gibt es doch gar nicht. Ich werde aber genau hinsehen, wer von meinen Spielern 90 Minuten Gas gibt, denn beim Saisonauftakt am Samstag waren mir insgesamt noch zu viele Kunstpausen drin.“ Dazu hat Gosch beim Training viele Einzelgespräche geführt. Ein weiteres Thema war die fehlende Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor. „Es muss nach einem Solo nicht auch noch der fünfte Gegenspieler ausgetrickst werden“, fordert Gosch von seinen Stürmern, rechtzeitig den Abschluss zu suchen.

Solche Sorgen plagen den RTSV-Coach nicht. „Wir haben, wie gegen den ESV gesehen, schon den einen oder anderen Akteur mit einer gewissen Effektivität. Uns fehlt dagegen noch eine richtig klare spielerische Linie“, erwartet Waskönig von seiner Mannschaft heute und für die kommenden Partien eine Steigerung, wenn es um einen sicheren Kombinationsfußball geht.

Übereinstimmung herrscht bei den Übungsleitern im Hinblick auf die taktische Ausrichtung: Der Gastgeber aus Rotenhof will sich vor eigenem Publikum nicht hinten reinstellen, und die Elf vom Nobiskrug denkt aufgrund ihres Anspruches ohnehin offensiv. Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer dürfte es freuen.

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