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Rendsburg-Süd : Wie in der Wüste: Sandberge türmen sich an der Straße

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Baustelle sieht aus wie ein riesiger Sandkasten. An der Bundesstraße 202 kurz vor der Einfahrt in den Kanaltunnel laufen die Arbeiten für den Lärmschutzwall auf Hochtouren.

Die Baustelle sieht aus wie ein riesiger Sandkasten. An der Bundesstraße 202 kurz vor der Einfahrt in den Kanaltunnel laufen die Arbeiten für den Lärmschutzwall auf Hochtouren. Autofahrer können beobachten, wie täglich neues Material angefahren wird und die Sandberge meterhoch in den Himmel wachsen. Mit dem Bau des Walls erfüllt die Stadt Rendsburg eine alte Forderung von Anliegern, die unter dem Lärm auf der viel befahrenen Straße leiden.

Dieser Teil der B 202 verbindet das Ende der Autobahn A 210 mit dem Tunnel. Er gehört zu einer wichtigen Ost-West-Verbindung im Lande. Die Bauarbeiten hatten im Februar begonnen. Für das Projekt ist ein umfangreicher Bodenaustausch nötig. Zunächst musste weicher Torfboden ausgebaggert werden, der unter dem geplanten Wall lag. Nun wird frische Erde von der nahe gelegenen Bögl-Baustelle und vom Aushub des benachbarten Schwerlasthafens angefahren. Rund 20 000 Kubikmeter Sand sollen bewegt werden. Fünf Schichten sollen aufgetragen werden. Die unteren Lagen müssen sich jeweils zwei Monate lang setzen. Daher werden die Arbeiten noch bis Ende des Jahres dauern.

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erstellt am 25.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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