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Landeszeitung

18. Oktober 2017 | 08:18 Uhr

Lernort Natur : Wie bei der Entenjagd

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Viertklässler stellten unter dem Motto „Schlau werden wie der Fuchs“ ihr Naturwissen unter Beweis. Jäger vom Hegering Bovenau hatten im Wald des Gutes Kluvensiek 19 Spiel- und Wissensstationen aufgebaut.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 06:15 Uhr

Schule einmal anders: Statt im Klassenzimmer zu sitzen, streiften Viertklässler aus Schacht-Audorf, Bredenbek und Felde durch den Wald. Der Unterricht unter dem Motto „Schlau werden wie ein Fuchs“ fand in den Forsten des Gutes Kluvensiek statt.

Damwild, Jagdhörner, Nisthilfen, Spuren und Fährten, Getreidearten – 19 Stationen hatten die Jäger des Hegerings Bovenau in ihrem „Lernort Natur“ aufgebaut. Auf einem etwa zwei Kilometer langen Rundweg erfuhren die 119 Viertklässler viel Interessantes. Geschicklichkeit war beim Zielwerfen mit Tannenzapfen und auch beim Balancieren auf einem Baumstamm gefragt. „Das ist so, als müsstet ihr bei der Entenjagd einen Bach überqueren“, machte der Jäger Torsten Scheel aus Bovenau den Jungen und Mädchen deutlich. „Heute seid ihr alle kleine Jäger.“

In einer Scheune des Gutes Kluvensieck versammelten sich die Schüler nach dem Rundkurs bei Grillwurst und Getränken. In der Zwischenzeit wurden ihre Fragebögen ausgewertet, die sie an den einzelnen Stationen ausgefüllt hatten.

„Die Fragen zu Jagd, Landwirtschaft, Tieren und Waldbau beantworten fast alle Kinder richtig“, weiß Jugendwart Torben Pede aus den Erfahrungen der vergangenen Veranstaltungen. „Wer gewinnt, entscheidet sich an den Spielstationen.“

Und da war die 4c aus Schacht-Audorf nicht zu schlagen. Für das beste Klassenergebnis gab es den Wanderpokal.

Den „Lernort Natur“ hat der Hegering Boevenau bereits neun Mal veranstaltet. Dreißig Jäger waren dafür im Einsatz. „Die Bereitschaft der freiwilligen Helfer ist da“, freute sich der Hegeringleiter Karsten Runge aus Bredenbek über das Engagement.

Jeder Viertklässler durfte am Ende des ereignisreichen Vormittags neben kleinen Geschenken auch den „Baum des Jahres“, einen kleinen Wildapfel, mit nach Hause nehmen, um ihn im eigenen Garten einzupflanzen.

Horst Becker

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