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Fussball : Wer küsst den Pott in diesem Jahr?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Finale des Fußball-Kreispokals empfängt der Kreisligist TuS Jevenstedt den Verbandsligisten und Titelverteidiger Eckernförder SV. TuS-Coach Miachel Rohwedder sieht die Siegchancen für sein Team bei 20:80 Prozent.

Wie schon im vergangenen Jahr geht die Saison für die Fußballer des TuS Jevenstedt in die Verlängerung. Seinerzeit zog der TuS in den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga gegen den MTV Dänischenhagen den Kürzeren. Morgen wollen die Jevenstedter nicht als zweiter Sieger vom Platz gehen. Im Kreispokal-Finale gegen den Eckernförder SV peilt die Mannschaft von Trainer Michael Rohwedder den großen Coup an.

Wenn um 14 Uhr in Jevenstedt das Finale angepfiffen wird, sind die Rollen klar verteilt. „Eckernförde ist der klare Favorit“, sagt Rohwedder und sieht die Chancen auf einen Sieg für sein Team „nur bei um die 20 Prozent.“ Es sei einfach nicht wegzudiskutieren, dass der ESV zu den Spitzenmannschaften der Verbandsliga gehöre, so der TuS-Coach. „Ich finde diese Spielchen immer etwas albern. Ich denke, dass die Chancen für beide Mannschaften gleich groß sind“, entgegnet Eckernfördes Coach Stefan Mackeprang und verweist auf das Heimrecht des TuS Jevenstedt. „Das ist ein enormer Vorteil.“

Und überhaupt klingt es nach etwas zu viel Understatement, denn immerhin trainiert Rohwedder die Torfabrik der Kreisliga. 102 Mal ließ es der TuS in der abgelaufenen Spielzeit im Gehäuse des Gegners klingeln. Vorarbeiter in diesem Unternehmen ist Mirko Mrosek, der mit 35 Treffern Torschützenkönig wurde. In der kommenden Saison wird er für den TSV Kropp in der Schleswig-Holstein-Liga stürmen. „Er ist natürlich besonders heiß und will sich mit einem Titel aus Jevenstedt verabschieden“, erklärt Rohwedder. Es wird interessant sein zu beobachten, ob und wie er sich gegen die robuste Eckernförder Defensivreihe um Kapitän Henning Ströh und Frank Mettig behaupten kann. Rohwedder: „Wir müssen konsequent in die Zweikämpfe gehen, sonst haben wir gegen diese kompakte Truppe keine Chance.“

Rohwedders größte Sorge sind die Standardsituationen. Als er den Gegner im Halbfinale beim Osterrönfelder TSV beobachtete, konnte er eindrucksvoll miterleben, wie gefährlich die Ostseestädter bei Ecken und Freistößen sind. „Das bereitet mir schon Kopfzerbrechen“, denkt der Jevenstedter Trainer noch darüber nach, wie man die Standards am besten verteidigen kann. Eines ist aber klar: „Wir werden uns sicherlich nicht nur hinten reinstellen. Dafür haben wir auch zu viel offensive Qualität in unseren Reihen“, so Rohwedder. Seit langer Zeit hat er morgen alle Mann an Deck. Zudem hofft er auf einen Überraschungseffekt. „Ich denke, dass wir die Eckernförder Spieler besser kennen, als sie unsere Jungs“, glaubt der Coach. Wenn es seinem Team gelingt, zunächst einmal keinen Gegentreffer zu bekommen und die Partie so lange wir möglich offen zu gestalten, sei etwas drin. „An einem guten Tag können wir den ESV schlagen.“ Und warum sollte so ein Tag nicht morgen sein?

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