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(W-)Ort-Porträts : „Wer kommt da überhaupt?“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kappelner Künstlerpaar setzt seine Aktion am 3. März in der Volkshochschule fort. Charakteristische Gegenstände sind gefragt. Später ist eine Ausstellung geplant.

Eine Eisenbahnhochbrücke im Miniformat? Ein Geschichtsbuch von Edward Hoop? Oder doch vielleicht etwas ganz Persönliches? Die Rendsburger sind gefragt, was sie mit ihrer Stadt verbindet und können ihre Porträts und individuellen Aussagen vielleicht später in einer Austellung wiederfinden.

In Orten wie Husum und Nortorf waren sie schon: Jetzt werden die Künstler Ann-Kristin Jahrmann und Laurenz-Alexander Schettler aus Kappeln im Rahmen ihres landesweiten Kunstprojektes „Du und dein (W-)ORT-Porträts grenzenlos“ am Montag, 3. März (9 bis 18 Uhr), in der Volksochschule Menschen aus Rendsburg und Umgebung mit einem persönlichen Gegenstand ihrer Wahl, der gern etwas mit der Stadt urg zu tun haben kann, porträtieren. Dabei sitzen die Teilnehmer der Aktion auf einem Stuhl und werden vor dem immer selben Hintergrund kostenlos fotografiert. Abgerundet wird die Aktion durch Aussagen zum Thema „Denk ich an Rendsburg...“

Mit ihrem Projekt wollen gehen Jahrmann und Schettler künstlerisch den Fragen nachgehen, was Menschen heutzutage mit ihrem Wohnort verbindet, welche Beziehung sie zu ihm haben. Dabei wollen sie auch herausfinden, ob sich Gemeinsamkeiten beziehungsweise Unterschiede innerhalb eines Ortes, zwischen Kommunen, Regionen und Ländern feststellen lassen. Die Künstler beginnen in Schleswig-Holstein, danach wird das Kunstprojekt weitere Kreise ziehen.

Vorgesehen ist darüber hinaus, die Rendsburger Porträts in einer Ausstellung vor Ort zu präsentieren. Später sollen eine oder mehrere Gesamtausstellungen der Porträts aller Gemeinden, die an dem Projekt teilgenommen haben, folgen. Außerdem wollen die Künstler gern in ein paar Jahren die Fotoaktion mit denselben Männern und Frauen wiederholen, um Veränderungen in Bezug auf das Äußere, den Gegenstand und die Einstellung zum jeweiligen Ort zu dokumentieren.

Das Kunstprojekt sei langfristig angelegt, schildern Schettler und Jahrmann in einer Pressemitteilung. „Sofern sie Interesse haben, möchten wir die Teilnehmer gern nach einer gewissen Zeit, zum Beispiel nach dem Ablauf von zwei Jahren, erneut porträtieren.“ Dabei sollten die Fragen, ob es Veränderungen in Bezug auf ihr Äußeres, den von ihnen mitgebrachten Gegenstand oder ihr Verhältnis zu Barmstedt gebe, herausgefiltert werden.

„Wir sind überrascht, wie viele Menschen unser Projekt unterstützen“, sagt das Künstlerpaar. Jetzt blickt es gespannt auf den 3. März und stellt sich die Frage: „Wer kommt da überhaupt?“

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erstellt am 26.Feb.2014 | 18:56 Uhr

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