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Fussball-Verbandsliga : „Wenn du vorne keinen machst, darfst du hinten keinen kriegen“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Osterrönfelder TSV bleibt einmal mehr ohne Gegentreffer.

von
erstellt am 14.Apr.2014 | 06:08 Uhr

Sie ist zweifelsohne der Schlüssel zum Erfolg des Osterrönfelder TSV – die Defensive. Es wäre aber zu kurz gesprungen, wenn man diese furiose Bilanz alleine den Abwehrspielern anheften würde. „Wir verteidigen als gesamte Mannschaft, als Kollektiv. Wenn es vorne klappt, funktioniert es hinten auch“, sagt OTSV-Abwehrchef Felix Mosebach. Seit dem 23. November haben die Osterrönfelder in acht Pflichtspielen 15 Punkte gesammelt und bei elf erzielten Toren lediglich einen Gegentreffer hinnehmen müssen. In den vergangenen beiden Jahren schloss das Team von Bahndamm die Saison nicht unter 55 Gegentoren ab. Diese Marke sollte das Team im Sommer 2014 deutlich unterbieten.

Olaf Lehmann hat es geschafft, den Spielern sein Credo von der defensiven Stabilität einzuimpfen. „Wenn du vorne kein Tor machst, musst du zumindest dafür sorgen, dass du hinten keines bekommst.“ Ein Satz, der wahrscheinlich als Wand-Tattoo in der Kabine der Gastgeber prangt. Oder wie ist der Osterrönfelder Beton sonst zu erklären? Nicht zu verkennen, ist die Eingespieltheit. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte Lehmann dieselbe Startelf aufbieten. „Wir verstehen uns blind“, so Mosebach. Zudem macht sich die Arbeit in der Wintervorbereitung bemerkbar. „Es gab einige Gespräche, aber in erster Linie haben wir trainiert, trainiert, trainiert – und zwar speziell das Verhalten, wenn wir nicht den Ball haben“, so Mosebach. „Alle Spieler arbeiten gut gegen den Ball. Und wir machen es im Moment nicht nur bei den Abwehrspielern gut, sondern bereits bei Florian Kuklinski ganz vorne“, unterstreicht Lehmann.

Eine Vorgabe, die sich auch im Derby bezahlt gemacht hat. Zwar wirbelte der BTSV die Abwehrreihe der Gastgeber in der ersten halben Stunde so manches Mal durcheinander. Als sich die Osterrönfelder aber entschlossen hatten, auch an der Partie teilzunehmen und angemessen dagegenzuhalten, schlug das Pendel mehr und mehr zu Gunsten des OTSV aus und ein erfolgreich abgeschlossener Konter reichte schließlich, um den Platz als Sieger zu verlassen.

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