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Weniger Baustellen durch besseren Stahl auf der Rader Hochbrücke

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erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Sie sind bis zu 30 Meter lang, bringen zum Beispiel die Flügel von Windrädern von A nach B - und setzen der Rader Hochbrücke zu: Schwertransporte auf der A 7 haben stark zugenommen. Gleichzeitig benutzen immer mehr gewöhnliche Lastwagen die wichtigste Nord-Süd-Verbindung. Beides führt zu Schäden an den tragenden Teilen der Übergänge zwischen Rampe und Brücke. In dieser Woche wurden verschlissene Stahlbolzen ausgewechselt - zum wiederholten Mal in den letzten Jahren.

Müssen sich die Autofahrer in der Region auf Brücken-Baustellen alle paar Monate gefasst machen? Damit es dazu nicht kommt, arbeitet man beim Landesbetrieb Straßenbau- und Verkehr (LBV-SH) an einer dauerhaften Lösung des Problems. Und die sieht so aus: "Voraussichtlich im Oktober werden wir die alten Fahrbahnübergänge komplett durch neue ersetzen", sagt Matthias Forster, stellvertretender Niederlassungsleiter des LBV-SH in Rendsburg. Dabei setzt man auf das bisherige System miteinander verbundener Stahlplatten, die Längenänderungen des Brückenbogens auffangen. Verursacht werden die Unterschiede von bis zu 50 Zentimetern je Brückenseite durch schwankende Temperaturen. Nach Angaben von Forster kosten die neuen Rollübergänge, so die Fachbezeichnung, rund 500 000 Euro. Da sie aus besserem Stahl als bisher gefertigt werden, rechnet man beim LBV damit, "dass sie bestimmt die nächsten fünf bis acht Jahre halten", so Forster.

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