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Fussball-Verbandsliga : Wenig Glanz und keine Tore auf dem Nobiskrug

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Kreisderby zwischen dem Rendsburger TSV und dem Gettorfer SC endet 0:0.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 06:09 Uhr

Nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Jannik Schneider (Eggebek) sank Dennis Schnepel auf den Rasen des Stadions am Rendsburger Nobiskrug und verharrte dort eine ganze Weile regungslos. Der Stürmer des Rendsburger TSV trauerte der vergebenen Großchance in der Nachspielzeit hinterher, mit der er das Kreisderby in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost gegen den Gettorfer SC hätte entscheiden können. Doch Schnepels Flugkopfball aus kürzester Distanz strich über das Gäste-Tor, so dass es vor 60 Zuschauern beim 0:0 blieb.

„Das letzte Ding war richtig dämlich. Den muss Dennis einfach reinmachen“, ärgerte sich Stefan Waskönig. Dennoch war der Trainer des Rendsburger TSV nicht gänzlich unzufrieden mit dem torlosen Unentschieden. „Immerhin haben wir zu null gespielt und damit ein Teilziel erreicht. Auch Einstellung, Kampf und Disziplin stimmten. Fußballerisch haben wir allerdings nicht geglänzt. Da ist noch viel Luft nach oben.“ Gettorfs Trainer Tim Rogge hatte ebenfalls schon „viel bessere Spiele in der Verbandsliga“ gesehen. „Auf beiden Seiten fehlte die spielerische Linie. Ich hatte heute ein, zwei Ausfälle in meinem Team, da kann man dann nicht mehr erwarten. Ich denke, unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung. Beide Mannschaften können damit leben. Die Partie hätte auch keinen Sieger verdient gehabt.“

Dabei hatten die Teams hüben wie drüben durchaus Möglichkeiten für den siegbringenden Treffer. Doch mit Tim Martensen (RTSV) und Robin Biss (Gettorf) standen die besten Akteure zwischen den Pfosten beider Tore. Martensen verhinderte gegen Yannick Wolf (28., 64.) und Boy Broekler (31.) einen Rückstand der Gastgeber, Biss machte gute Chancen von Dennis Weber (18.), Thies Kalina (38.), Schnepel (48.) und Dennis Usadel (60.) zunichte. Zwar war der GSC-Keeper bei einem Kopfball von Schnepel und einem Lupfer von Schnepel chancenlos, doch Niklas Wolf (34.) und Jan-Ole Gravert (81.) schlugen den Ball für den bereits geschlagenen Biss von der Torlinie. Und auch in der 25. Minute stand den Gästen das Glück zur Seite, als Schiedsrichter Schneider den Rendsburgern einen Elfmeter verweigerte. Usadel hatte sich im Strafraum durchgesetzt und wurde kurz vor dem Abschluss von Nils Zimmer gefoult. Doch anstatt sich fallen zu lassen, versuchte Usadel den Ball noch aufs Tor zu bringen. Der Rendsburger taumelte drei Meter, ehe der dann schließlich doch noch hinfiel. Schneider hatte die Pfeife bereits im Mund, doch der von den Rendsburgern erhoffte Pfiff blieb aus. „Das war ein ganz klares Foul. Es ehrt Dennis ja, dass er sich nicht gleich fallen lässt, doch da muss er ein einfach cleverer sein. Wenn es Elfmeter für uns gibt, darf sich niemand beschweren“, haderte Waskönig mit der Szene. „Das war ebenso dämlich wie die Aktion von Dennis Schnepel.“

Rendsburger TSV: Martensen – Müller, Beckmann, Weber, Buthmann – Herzig, Usadel – Schnepel, Redzepovski, Kalina – Witt (46. Hehlert).

SR: Schneider (Eggebek). – Zuschauer: 60.

Tore: Fehlanzeige.

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