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U16-Basketball-Bundesliga : Weiterer Schritt in richtige Richtung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der U16-Basketball-Bundesliga hielt Schlusslicht Junior Twisters Rendsburg beim 51:70 gegen Tabellenführer BA Weser-Ems 51:70 phasenweise mit. Das Hinspiel hatten die Rendsburger sieben Wochen zuvor noch mit 51:104 verloren.

Das war eine Niederlage, die den Junior Twisters Rendsburg Mut machen dürfte. Hatte man das Hinspiel bei der Baskets-Akademie Weser-Ems in Oldenburg vor sieben Wochen deutlich mit 51:104 verloren, so gelang es den Schützlingen von Trainerin Antje Mevius, das Ergebnis im Rückspiel in einem erträglichen Rahmen zu halten. Beim 51:70 (7:18, 20:31, 34:51) trennten den Tabellenletzten der U16-Basketball-Bundesliga und den Klassenprimus am Sonntag nur noch 19 Punkte. Und das zweite Viertel konnte der Rendsburger Nachwuchs mit 13:13 sogar ausgeglichen gestalten, die letzten zehn Minuten gingen nur mit 17:19 verloren. Lediglich im ersten (7:18) und dritten Viertel (14:20) war man etwas deutlicher unterlegen.

„Sicherlich hat auch der Heimvorteil eine Rolle gespielt. Aber wir haben uns in den vergangenen Wochen auch Stück für Stück weiterentwickelt. Dass wir phasenweise mit dem Tabellenführer mithalten können, stimmt mich positiv für die Relegationsrunde. Das war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, meinte Mevius nach Spielschluss. Was noch fehle, so Mevius weiter, sei die Konstanz über 40 Minuten. Das wurde auch gegen den Bundesliga-Nachwuchs der EWE Baskets Oldenburg deutlich. Licht und Schatten wechselten sich ab. Einer schwachen Anfangsphase folgte später sogar ein 12:4-Lauf gegen die beste Mannschaft der Nord-Staffel. „Wir müssen noch hinbekommen, dass wir unsere schwachen Phasen weiter reduzieren.“ Dazu gehört nach Aussage der Trainerin auch, dass ihr Team noch homogener werde. Mit Alexander Rabe, gegen die Niedersachsen mit 16 Punkten erneut bester Werfer, agiere nur ein Akteur konstant auf hohem Niveau. Mevius: „Unser Spiel ist noch zu sehr von Alex abhängig. Das macht es dem Gegner einfach. Es sind zwar in jedem Spiel noch zwei, drei andere Spieler gut, aber nie dieselben.“ Am Sonntag waren es beispielsweise Daniel Merz (6 Punkte) und Gilbert Boma Atta (8). „Alle müssen in ihrer Leistung aber noch stabiler werden“, fordert die Rendsburger Trainerin, die auch das Spiel gegen den Tabellenführer nutzte, um allen Akteuren möglichst viel Spielzeit zu gewähren. So stand jeder der zwölf eingesetzten Spieler mindestens zehn Minuten, aber nie länger als 21 Minuten auf dem Parkett. Mevius: „Nur wenn die Jungs viel Spielpraxis bekommen, werden sie auch besser.“

Junior Twisters Rendsburg: Telemann, Molge (3/1x3), Rump (4), Mau (2), Merz (6), Hansen, Heise (2), Breitkopf (2), Lassere (4), Rabe (16), Syskin (4), Boma Atta (8).

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erstellt am 16.Dez.2015 | 06:00 Uhr

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