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Entscheidung steht aus : Weiter Baustopp in den Binnendünen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Stellungnahmen der Naturschützer zum Straßenprojekt in Sorgwohld werden ausgewertet.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Die Autofahrer müssen weiterhin auf die Bremse treten. Im Bereich des Naturschutzgebietes der Sorgwohlder Binnendünen darf auch künftig nur 30 km/h gefahren werden, da die Seitenstreifen noch nicht befestigt werden können. Die Straßenbauarbeiten waren vor über einem Jahr gestoppt worden, weil die Gemeinde noch eine Befreiung von dem grundsätzlichen Verbot vorweisen muss, um in dem Naturschutzgebiet bauen zu können. Der Antrag wurde an die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises gestellt.

Eine Entscheidung darüber, ob der Ausbau der Straße zwischen den Ortsteilen Sorgwohld und Owschlag abgeschlossen werden kann, ist immer noch offen. Dies wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung mitgeteilt. Wie der Justiziar des Amtes Hüttener Berge, Axel Fritsche, berichtete, hatten die Naturschützer vom Unabhängigen Kuratorium Landschaft Schleswig-Holstein und weiteren Verbänden bis Januar Gelegenheit, Stellungnahmen abzugeben. Dies sei recht umfangreich geschehen und die Überprüfung dauere noch an.

Der Baustopp des Kernwegs nach Sorwohld beeinflusste auch die Debatte zum Tagesordnungspunkt über die geplante Satzung zur Erhebung von Straßenbaubeiträgen. Dadurch, dass der Ausbau weiterhin ruhe, gebe es keinen Zeitdruck mehr. Außerdem bestehe zu der Beitragssatzung noch Diskussionsbedarf. Enttäuscht zeigten sich Einwohner, die zur Sitzung gekommen waren und in diesem Rahmen keine Gelegenheit zur Meinungsäußerung zu dem Thema erhielten. Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer kündigte an, dass es voraussichtlich Ende März eine öffentliche Bau- und Wegeausschuss-Sitzung mit Gelegenheit zur Diskussion geben werde und eventuell noch eine zweite Einwohnerversammlung zu dem Thema stattfinden solle.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschloss die Gemeindevertretung, der Wahl von Hans-Joachim Küppers zum Gemeindewehrführer zuzustimmen. Die Vereidigung und Ernennung erfolgte durch Owschlags Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer.

Außerdem teilte die Bürgermeisterin mit, dass die Waldkindergartengruppe erfolgreich gestartet sei und es bereits eine Warteliste gebe. Auch in der Krippe seien zur Zeit alle Plätze belegt. Ostermeyer räumte zudem Befürchtungen aus, am Ochsenweg werde eine neue Straße gebaut. Bei den Arbeiten handele es sich vielmehr um die Verlegung einer Gasleitung.

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