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Langwedel : Weite Reise bis zum Herbstmarkt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim traditionellen kenianischen Herbstmarkt gab es wieder viel zu entdecken. Zwischen frischem Gemüse aus der Saison und Kunsthandwerk aus Afrika tummelten sich zahlreiche Besucher.

Für die Dorfschule in Mwabungo in Kenia war der Erlös des Herbstmarkts bestimmt, der gestern auf dem Pausenhof der Langwedeler Grundschule stattfand. Direkt aus Kenia stammten die kunstvollen Holzschnitzereien, T-Shirts, Stoffe und der Schmuck, die Helga Sinhart und Cathrin Wagner am Stand des Keniavereins Langwedel präsentierten. „Wir waren im Juli und August drei Wochen in Kenia, und da haben wir diese Sachen in Mombasa und anderen kenianischen Küstenorten gekauft“, berichteten Edith Sinhart und ihre Tochter Helga.

Klar, dass sich die beiden auch über die aktuelle Situation in Langwedels Patenschule in Mwabungo informierten. „Die Schule ist in einem gutem Zustand“, vermerkte Edith Sinhart, die 1981 die Schulpatenschaft und den Keniaverein Langwedel begründete, „wir haben ja in den vergangenen Jahren eine ganze Menge für die Schule getan, wir haben für Elektrizität gesorgt sowie ein Verwaltungsgebäude, eine Bücherei und einen Raum für den Schulleiter finanziert.“

Dass die Verbundenheit der Langwedeler zu ihrer Patenschule im fernen Kenia ungebrochen ist, zeigte der Herbstmarkt auf eindrucksvolle Weise. 20 Langwedelerinnen hatten in den vergangenen zwei Wochen in ihrer Freizeit herbstliche Kränze und Gestecke für den Kenia-Markt produziert. Großzügige Kuchenspenden ermöglichten eine reichhaltige Cafeteria. Der Erlös aus Kranz- und Kuchen-Verkauf ging zu 100 Prozent an den Keniaverein, einige private Marktanbieterinnen zahlten Spenden in die Vereinskasse. „Das ganze Dorf macht heute mit“, freute sich Edith Sinhart auch mit Blick auf die Liedertafel „Concordia“ Langwedel, die trommelnden Grundschüler und das Blasorchester Langwedel, die den Herbstmarkt mit ihren Auftritten bereicherten.

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erstellt am 28.Sep.2014 | 16:46 Uhr

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