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Weiße Brücke besteht die erste Belastungsprobe

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erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Die Weiße Brücke bewegt die Gemüter der Rendsburger immer noch: Mehr als 150 Gäste waren gestern Nachmittag zur offiziellen Einweihung des neuen Bauwerks gekommen - viele von ihnen mit persönlichen Erinnerungen. Den symbolischen Scherenschnitt nahmen Bürgervorsteherin Karin Wiemer-Hinz, Bürgermeister Pierre Gilgenast und der 13-jährige Emil Seiffert (kleines Foto) als Mitglied der Chefredaktion der Herder-Schülerzeitung vor, die nach der Weißen Brücke benannt wurde.

In seiner Ansprache verwies Gilgennast auf die Bedeutung der Brücke als historische Verbindung zwischen der Altstadt und Neuwerk, verschwieg aber auch nicht die Kosten von 344 000 Euro und die Tatsache, dass die Diskussionen über die Brückenplanung für einige Streitigkeiten innerhalb der Ratsversammlung und auch zwischen dem damaligen Bürgermeister Andreas Breitner und der Politik geführt hatte. Das sei jetzt vergessen, sagte Gilgenast mit Blick auf das nagelneue Bauwerk. "Die Weiße Brücke kann durchaus als Symbol für Kompromisse in der Politik angesehen werden."

Die meisten der Gäste sahen das anders. Sie schwelgten in Erinnerungen an die eigene Schulzeit. Der ehemalige Büdelsdorfer Bürgervorsteher Rolf-Rüdiger Roeske beispielsweise weiß noch genau, dass er manchmal sogar die restlichen Hausaufgaben noch auf der Brücke erledigte. Wie die anderen Gäste war er froh, dass es wieder eine Weiße Brücke gibt.

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