zur Navigation springen

Weihnachtsmarkt bleibt dem Altstädter Markt treu

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Start am 24. November unter neuer Federführung / Längere Öffnungszeiten der Tourist-Info geplant

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2014 | 17:30 Uhr

Keine acht Wochen mehr – dann weihnachtet es. Zumindest auf dem Schiffbrückenplatz und Altstädter Markt. An beiden Standorten wird es ab dem 24. November wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Das wurde gestern während der Sitzung des Stadtmarketingbeirats bekannt gegeben. „Wir haben in der letzten Woche einen Partner gefunden, der mit uns den Weihnachtsmarkt bespielen wird“, sagte Anke Samson, die Geschäftsführerin des Vereins RD-Marketing. Eine Gastronomin aus Breiholz, die seit Jahren selbst einen weihnachtlichen Punschstand auf dem Altstädter Markt betreibt, übernimmt erstmals die Federführung. Der Verein RD-Marketing, so Samson, steuere die Infrastruktur wie Hütten und Beleuchtung sowie die Kontakte zu Budenbetreibern bei. Auch die Interessengemeinschaft Altstädter Markt beteilige sich ebenfalls mit einem „nicht unerheblichen Betrag“. Der Weihnachtsmarkt am Alten Rathaus sei wichtig für die Stadt. „Ich halte ihn für unbedingt notwendig, um in Rendsburg die Attraktivität auch der Nebenlagen zu erhalten.“

Die vierte öffentliche Konferenz des Gremiums, dem Vertreter von Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaft, Unternehmensverband Mittelholstein, Wirtschaftsförderungsgesellschaft, LAG Eider- und Kanalregion, Dehoga, RD-Marketing und Tourismus Mittelholstein sowie der Bürgermeister als Vorsitzender angehören, stand im Zeichen des Ausblicks auf das kommende Jahr. Ein Thema war die Tourist-Info am Schiffbrückenplatz. „Die Öffnungszeiten werden erweitert“, kündigte Monika Heise von der Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal (Tinok) an. Auch sei geplant, außerhalb der Schiffbrückengalerie Anlaufpunkte für Urlauber und andere Gäste der Stadt zu schaffen. „Wir sind da, wo der Gast erst mal hinfinden muss“, sagte die Tourismusexpertin mit Blick auf den oft kritisierten, weil im hintersten Winkel einer Buchhandlung gelegenen Infotresen für Auswärtige. „Da, wo die Gäste nachfragen, wollen wir künftig präsent sein“, versprach Heise und nannte Infopoints in Hotels und bei anderen Vertriebspartnern, die oft von Reisenden frequentiert werden.

In Arbeit ist darüber hinaus ein Projekt, bei dem die Läden der Innenstadt die Hauptrolle spielen. Unter dem Titel „Einer für alle“ soll es einen Gutschein geben, der in allen Geschäften eingelöst werden kann. Die Idee wurde bereits auf einem Händlerforum präsentiert, derzeit geht es nach Angaben des Stastmarketings noch um umgeklärte steuerrechtliche Fragen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert