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Weihnachtsbäume als Anerkennung für die Soldaten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Weihnachten – eine Zeit von alten Bräuchen und liebgewonnenen Traditionen. Über die Fortsetzung einer solchen freuen sich die Mitarbeiter des Lufttransportgeschwaders (LTG) 63. Kreisbauernverband und CDU Rendsburg-Eckernförde haben auch in diesem Jahr zwei Weihnachtsbäume für die Soldatinnen und Soldaten in der Hugo-Junkers-Kaserne sowie auf dem Nato-Flugplatz Hohn gespendet.

Während die Bäume in den vergangenen zwölf Jahren nach Afghanistan geschickt wurden, um den dort Stationierten das Weihnachtsfest zu verschönern, bleiben sie in diesem Jahr erstmals wieder in Deutschland. Das Geschwader ist Ende vergangenen Jahres aus dem asiatischen Land abgezogen worden. „Wir haben die Bäume dort sehr zu schätzen gewusst, weil sie ein Gruß aus der Heimat waren“, berichtete Oberst Hartmut Zitzewitz. Dafür, dass die Tradition auch über den Afghanistan-Einsatz hinaus fortgeführt wird, bedankte er sich. „Das verdeutlicht die Verbundenheit mit dem Verband und ist eine schöne Geste der Anerkennung“, so der Kommodore des LTG.

Das unterstrich auch Eckhard Clausen, stellvertretender Vorsitzender des Kreisbauernverbandes: „Wir wissen, wie es ist, an Feiertagen zu arbeiten. Die Landwirte tragen Verantwortung für das Vieh und die Ernährung der Bevölkerung. Die Bundeswehr ist für die Sicherheit verantwortlich“, zog Clausen Parallelen. „Landwirtschaft und Bundeswehr stehen beieinander. Wir wollen die Tradition auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Gern auch über das Jahr 2021 hinaus“, spielte er auf die für dann geplante Schließung des Standortes an.

Dr. Johann Wadephul, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes, hob die hervorragende Arbeit der Soldaten vor Ort sowie im Ausland hervor. „Der Lufttransport ist eine große Stärke der Bundeswehr. Für die Zukunft sehe ich hier weitere Aufgaben“, so der Politiker. Er sei froh, dass dieser „hervorragende Standort“ bis 2021 aktiv bleibe. Den Soldaten, die sich aus seiner Sicht ständig in schwierigen Einsätzen befinden, wünschte er, dass sie stets wohlbehalten von diesen zurückkehren mögen.

Eine der beiden Nordmanntannen, die aus der Aufzucht von Claus Ehlers in Kleinvollstedt stammen, steht vor dem Offiziersheim der Hugo-Junkers-Kaserne. Die andere wird in den kommenden Tagen am Dienstgebäude der ersten fliegenden Staffel auf dem Nato-Flugplatz aufgestellt.

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