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Handball-Landesliga der Frauen : Wegweisendes Spiel für die HSG Fockbek/Nübbel

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Schlusslicht TSV Owschlag II steht in der Handball-Landesliga der Frauen gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen ebenso vor einem Schlüsselspiel wie die HSG Fockbek/Nübbel beim Münsterdorfer SV.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2014 | 06:06 Uhr

Zuversichtlich geht der Spitzenreiter der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, der TSV Alt Duvenstedt, in sein Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten MTV Dänischenhagen (heute, 17.15 Uhr). Während die Alt Duvenstedterinnen um Meisterschaft und Aufstieg spielen, geht es für die anderen Teams aus dem Rendsburger Raum ums sportliche Überleben. Schlusslicht TSV Owschlag II steht gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen (heute, 14.45 Uhr) ebenso vor einem Schlüsselspiel wie die HSG Fockbek/Nübbel beim Münsterdorfer SV (heute, 19 Uhr). Auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg muss gegen die HSG Holstein/Kronshagen II (heute, 16.45 Uhr) punkten, um nicht abzustürzen. Etwas gelassener kann da schon die HSG Hamdorf/Breiholz in ihr Duell mit den Preetzer TSV (heute, 17 Uhr) gehen.

TSV Owschlag II – HSG Mönkeberg/Schönkirchen (heute, 14.45 Uhr)

So langsam weiß Sönke Marxen nicht mehr, wo er die Spielerinnen hernehmen soll. „Wir werden von einer Verletzungsseuche heimgesucht“, klagt der Owschlager Coach, der gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen nur einen Minimalkader aufbieten kann. „Um gegen Mönkeberg/Schönkirchen zu gewinnen, müssen meine verbleibenden Spielerinnen mehr als einhundert Prozent geben“, glaubt der Coach. Die Gäste verfügen über einen breiten Kader, der auf allen Positionen torgefährlich werden kann. Nur mit einer starken Abwehr ist der HSG beizukommen.

HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Holstein/Kronsh. (heute, 16.45 Uhr)

Mit der HSG Holstein/Kronshagen II kommt ein Team nach Westerrönfeld, das eine ähnliche Spielanlage hat wie die Gastgeberinnen. Im Hinspiel hatte sich Holstein/Kronshagen mit 33:29 durchgesetzt. „Wir haben uns in Kiel im zweiten Spielabschnitt im Angriff gesteigert“, erinnert sich Schülp/Westerrönfelds Trainer Dany Jüschke. Das Hauptmanko seines Teams sei die Wurfausbeute. „Nach technischen Fehlern oder Fehlwürfen fangen wir einfach noch zu viele Gegentore“, hofft der HSG-Coach, dieses Problem abstellen zu können.

HSG Hamdorf/Breiholz – Preetzer TSV (heute, 17 Uhr)

Locker geht der Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann in die Partie gegen den Tabellendritten Preetzer TSV. „Preetz gehört nicht zu den Mannschaften, die wir unbedingt schlagen müssen. Wir können also befreit aufspielen“, erklärt Wichmann, der anders als bei der 16:23-Hinspielniederlage, bis auf Carmen Helterhoff diesmal seine stärkste Mannschaft aufbieten kann. „In Preetz haben wir auch eine ganze Zeit mithalten können“, spekuliert der HSG-Coach ein wenig auf den Heimvorteil. Die Preetzerinnen hatten in den vergangenen Jahren immer Probleme mit der engen Hamdorfer Halle.


TSV Alt Duvenstedt – MTV Dänischenhagen (heute, 17.15 Uhr)

„Im Hinspiel konnten wir Dänischenhagen deutlich bezwingen (29:20; d. Red.)“, sagt Duvenstedts Spielerin Finja Rathmann, die nach der klaren Niederlage des MTV gegen Hamdorf/Breiholz gute Chancen sieht, zwei weitere Zähler einzufahren. „Dänischenhagen wird die Punkte aber nicht freiwillig abgeben“, warnt Rathmann. Der MTV hat in einigen Spielen gezeigt, dass er spielerisch durchaus mithalten kann. Der Gast verlor mit Julia Siemering am vergangenen Wochenende allerdings eine wichtige Akteurin durch Verletzung. Ob dieser Ausfall kompensiert werden kann, ist doch fraglich.


Münsterdorfer SV – HSG Fockbek/Nübbel (heute, 19 Uhr)

„Die nächsten Spiele sind für uns, aber auch für unsere Gegner Schlüsselspiele“, sagt Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien. Das Spiel in Münsterdorf hat wegweisenden Charakter für die HSG. „Wir müssen den Hinspielerfolg zu wiederholen.“ Mit einem Sieg in Münsterdorf würde Fockbek/Nübbel in der Tabelle am MSV vorbeiziehen und könnte auch noch die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD überholen. Im Hinspiel setzte sich Fockbek/Nübbel in eigener Halle mit 24:18 durch. Doch diesmal hat Joppien personelle Probleme. Wahrscheinlich muss er auf drei Spielerinnen, darunter auch Annika Scheller, verzichten.

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