NOK Romantika : Wasserspiele und Königinnen-Kür

Faszinieredes Spektakel in Fischerhütte: Wasser und Musik ergaben eine eindrucksvolle Show.  Fotos: Becker (3), Sopha (2)
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Faszinieredes Spektakel in Fischerhütte: Wasser und Musik ergaben eine eindrucksvolle Show. Fotos: Becker (3), Sopha (2)

Romantisches Kanal-Fest: Laternen, Laser und Lichter sorgten an zahlreichen Orten für Stimmung.

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03. September 2018, 10:12 Uhr

Rendsburg | Mit Fackeln und Laternen, Leuchtstäben, Kerzen und Lichtern pilgerten mehr als 10 000 Menschen am Sonnabend an die Ufer des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Kiel und Brunsbüttel. Das 12. Lichterfest war ein voller Erfolg, so die Verantwortlichen.

Romantik gepaart mit Technik – an der Fährstelle Fischerhütte zwischen Offenbüttel und Steenfeld sorgten Feuerwehr und Fähre im Zusammenspiel für einen Höhepunkt, den fast 2000 Besucher – verteilt auf Nord- und Südseite – verfolgten. Sie mussten sich allerdings gedulden. Statt um 21 Uhr startete die Fähre „Swinemünde“ mit fast einer halben Stunde Verspätung. Grund war die Durchfahrt des Containerschiffs „Baltic Shearwater“. An Bord der Fähre waren Feuerwehrleute aus Steenfeld und Offenbüttel sowie ein Löschfahrzeug. Sie sorgten für Wasserfontänen zu allen Seiten, die blau und rot angeleuchtet wurden, während sich die Fähre zu klassischer Musik 20 Minuten lang mitten auf dem Kanal im Kreis drehte.

Die neue Kanalkönigin heißt Sarah Marie Lienenlüke. Die 15-jährige Sehestedterin wurde mit knapper Mehrheit vor ihrer Mitbewerberin Celina Kaltenbach gewählt. Sarah Marie wohnt erst seit zwei Jahren in Sehestedt, vorher lebte sie einige Jahre in Norwegen. Sie spielt Fußball, liest gerne und interessiert sich für Politik. Das Anliegen der Schülerin: Die Gemeinde aus ihrer Perspektive zu repräsentieren. Das wird sie unter anderem auf der Grünen Woche können. Mehr als 1000 Lichterfestbesucher waren zum Kanal-Treff gekommen, wo die Gruppe „Farvenspeel“ für Unterhaltung sorgte und später eine eindrucksvolle Lasershow des Padenstedter Laserstudios faszinierte.

Westernsongs erklangen am Wohnmobilhafen unter der Eisenbahnhochbrücke. Das Treffen von Linedance-Gruppen hat sich zum festen Bestandteil der Romantika in Rendsburg entwickelt. „Mehr als 80 Tänzer aus Vereinen von Rendsburg bis Flensburg sind hier aktiv“, berichtete Marc Heyer, Vortänzer der Baltic Linedancers aus Eckernförde. Bei manchen Liedern war nur eine der Formationen in Bewegung, bei anderen tummelten sich alle auf der Tanzfläche unter der Brücke. Insgesamt feierten unter der Hochbrücke an die 3000 Menschen.

Gegenüber auf dem Wohnmobilstellplatz am „Kanal-Café“ in Osterrönfeld waren währenddessen Seemannslieder zu hören. Der Shanty-Chor „Neptun am Nord-Ostsee-Kanal Rendsburg-Kiel“ brachte die Besucher in Stimmung. „Die NOK-Romantika hat eine eigene Dynamik entwickelt“, lautet das Fazit von Christiane Tepker, Geschäftsführerin der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Nord-Ostsee-Kanal. Der Termin für die nächste Romantika steht bereits fest: Am Sonnabend, 7. September 2019, wird das Fest zum 13. Mal gefeiert.

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