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Film und Realität : Wasserretter informieren vor „Baywatch“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Schauburg-Filmtheater kooperiert mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Rendsburg.

shz.de von
erstellt am 20.Jul.2017 | 13:24 Uhr

Wer derzeit das Schauburg-Filmtheater besucht, wundert sich vielleicht. Überall liegen Flyer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Rendsburg aus. Wer dann noch den neuen „Baywatch“ schaut, wird im Vorspann ein kurzes Video aus der alltäglichen Arbeit der Organisation zu sehen bekommen. Die Neuverfilmung der legendären TV-Serie aus den 90-ern läuft noch bis kommenden Mittwoch.

Mit der Kooperation zwischen der Schauburg und der DLRG wollen die örtlichen Rettungsschwimmer auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass die Akteure des Kinofilms im echten Leben auch vorhanden sind, nur ohne Explosionen und Jet-Ski-Verfolgungsjagden. „Unser Ziel ist es, den Menschen näher zu bringen, wer am und im Wasser auf sie aufpasst. Außerdem wollen wir natürlich Werbung machen und Interesse wecken. Bei uns kann man sich jederzeit über unsere Internetseite für eine Probestunde eintragen lassen, an der Boots-oder Tauchgruppe teilnehmen oder Wettkämpfe im Bereich des Rettungssports austesten“, sagt Tom Matzen, Sprecher der DLRG Rendsburg. Die Taucher bilden nach seinen Aussagen eine der besten Gruppen im Norden. Die Bootsgruppe ist beispielsweise für die Absicherung und den reibungslosen Ablauf des SH Netz Cups zuständig. Die DLRG-Jugend bildet Kinder und Jugendliche aus und bringt ihnen das Schwimmen bei. Außerdem organisieren die Rendsburger Lebensretter Fahrten und nehmen erfolgreich an Wettkämpfen teil. „Die DLRG Rendsburg ist mittlerweile einer der besten Rettungssportvereine in Norddeutschland“, so Matzen. Die Vielfältigkeit sei es, die den Verein und den Sport ausmache. Die DLRG Rendsburg zeige sich auch verantwortlich, zusammen mit der Initiative „Plietsch und Stark“, Flüchtlingen das Schwimmen beizubringen. „Dies ist ein wichtiger Beitrag unsererseits zur Integration, denn nicht nur die Sicherheit steht im Fokus, sondern auch das Erleben von Gleichberechtigung und Akzeptanz.“

Die Rettungsschwimmer der DLRG Rendsburg freuen sich, dass das Kino Schauburg offen für eine Kooperation gewesen war und auch eigene Ideen und Vorschläge zu der Aktion machte. „Dies sehen wir keinesfalls als Selbstverständlichkeit an.“

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