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Schrecksekunde : Wasserleiche entpuppt sich als toter Karpfen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Zollbeamte, der im Rendsburger Kreishafen gerade ein Schiff kontrollierte, bekam einen Schrecken: Ein Körper trieb etwa 50 Meter vor seinen Augen im Kanal. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Karpfen.

shz.de von
erstellt am 04.Mär.2015 | 17:36 Uhr

Der Zollbeamte, der im Rendsburger Kreishafen gerade ein Schiff kontrollierte, bekam einen Schrecken: Ein Körper trieb etwa 50 Meter vor seinen Augen im Kanal. Etwa 70 Zentimeter lang, leblos, weißlich schimmernd. Verdacht auf eine Wasserleiche! Gestern am späten Nachmittag alarmierte er die Wasserschutzpolizei. Die wiederum bat die Feuerwehr um Hilfe bei der Bergung. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte am Kreishafen ein und ließen um 17.15 Uhr ein Ölwehrboot zu Wasser. Als die Feuerwehrleute den schwimmenden Körper erreichten, gaben sie schnell Entwarnung. Im Kanalwasser trieb zum Glück kein Mensch, sondern ein Karpfen. Leider tot. Der Fisch kann in Einzelfällen bis zu 1,20 Meter lang und über 40 Kilogramm schwer werden. Das Exemplar aus dem Kanal kam offenbar durch den Kontakt mit einer Schiffsschraube ums Leben. Es trieb mitten im Fahrwasser und wies äußere Verletzungen auf.

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